Gangelt-Breberen: Eine neue Nisthilfe für Störche

Gangelt-Breberen: Eine neue Nisthilfe für Störche

Rund um Breberen laufen jetzt wieder einige Leute herum, die den Kopf ziemlich im Nacken tragen: will sagen, sie schauen in die Luft und halten Ausschau nach Störchen. Nachdem vor zwei Jahren erste Nisthilfen für Störche im Rodebachtal und im Selfkant durch den NABU errichtet wurden, gibt es jetzt ein solches Angebot für die sogenannten Westzieher auch auf dem Haus Altenburg.

Lothar Graf Hoensbroech, Eigentümer des markanten Gebäudes zwischen Breberen und Harzelt, stellte dem NABU zwei Karrenräder zur Verfügung, damit weitere Nisthilfen für Weißstörche gebaut werden konnten.

Die erste Idee, gleich ein Nest auf einen gekappten Baum am Haus Altenburg zu montieren, musste verworfen werden, da es auf dem tiefgründigen Boden keine machbare Möglichkeit gab, ein entsprechendes Fahrzeug mit Ausleger zu platzieren. Darauf hin entschied man sich für eines der Scheunendächer und wieder einmal war es die Firma Stahlbau Trepels, die umfangreiche Hilfe beim dem Projekt lieferte.

Franz Oschmann als Vorsitzender der NABU-Gruppe modellierte mit Maschendraht und Weidenruten einen entsprechenden Korb, der in Teilen weiß angestrichen wurde, um den Störchen auf der Durchreise zu signalisieren, dass hier schon der ein oder andere Storch sein Geschäft verrichtet hat.

Mit Dachdeckermeister Andre Tiede und Hobbyschreiner Peter Dreissen wurden die Montagevorarbeiten erledigt, bevor dann mit einem Trepels-Kran und mithilfe Fahrer Guido Küppers der schwere Korb letztlich platziert werden konnte.

(hama)
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