Gangelt: Ein großes Talent in der Küche

Gangelt: Ein großes Talent in der Küche

„Zu Hause in der Küche habe ich keinen Handschlag getan”, schmunzelt Sarah Mäurer, die im Gangelter „Haus Hamacher” die letzten Monate ihrer Ausbildung zur Köchin absolviert. „Das kommt gar nicht so selten vor”, erzählt der Chef des Hauses im Rodebachtal.

Jochen Wüllenweber hat seit 1995 mindestens einen, oft zwei Auszubildende in seiner Küche. Dass Sarah Mäurer bei den Regionalmeisterschaften des Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) in Aachen den dritten Platz belegte, hebt sie aus der Masse der Azubis heraus.

„Spülen, spülen, spülen”, so habe es angefangen, erinnert sich Sarah Mäurer. „Das gehört dazu”, lacht Wüllenweber, der ein Lied davon singen kann, dass Koch ein Modeberuf ist.

Dazu, so meint Wüllenweber, der zusammen mit Küchenchef Christian Overdick die Ausbilder-Eignungsprüfung hat, trage sicherlich die große Präsenz der Köche im Fernsehen bei.

„Wenn der Nachwuchs sieht, dass man das vorher alles schälen und schneiden, waschen und ausnehmen, häuten und würfeln muss, verfliegt die erste Euphorie schnell.”

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