DJK Blau-Weiß Gillrath feiern mit Trainer Peter Kerber Erfolge

Fußballer vor der Saison : DJK Blau-Weiß Gillrath ist stolz auf die eigene Jugend

Da blicken unzählige Vereine nicht nur aus dem Kreis Heinsberg mit Verwunderung zur DJK Blau-Weiß Gillrath: Die Blau-Weißen stellen bei den A- und B-Junioren eigene Mannschaften. Von einer solchen Nachwuchsstärke können viele Clubs nur träumen.

Die erfolgreiche Nachwuchsarbeit unter Jugendleiter Markus Muth und dem Trainerteam Ralf Plis und Timo Hommers zeigt sich als ein Garant die Zukunft.

Rücken nunmehr 14 A-Junioren in den Seniorenbereich, so blickt Timo Hommers auf eine weitere Mannschaft, die im kommenden Jahr zu den Senioren aufrückt. „Wer viel sät der erntet auch viel“ scheint der Leitsatz der DJK BW Gillrath zu sein.

Und die DJK blickte in Sachen Trainer in die Zukunft. Der 49-jährige Peter Kerber soll als Vaterfigur die jungen Wilden formen. „Ich bin fast 50 und darf junge Spieler in der Arm nehmen“, sagt der Coach. Er sieht sich selbst nicht im Mittelpunkt – sondern seine Spieler und das gesamte Team bei der DJK.

„Das ist ein Verein, wie man ihn sich wünscht“, zollt Kerber den Gillrathern ein dickes Lob. „Da macht die Arbeit noch mehr Freude. Bin ich einmal nicht da, übernehmen andere für mich.“  Damit spricht der Coach seinen Co-Trainer Florian Hausmann, Timo Hommers oder Teammanager Karsten Reinert direkt an, die bei beruflichen Verspätungen keine Zeit verschwenden.

Peter Kerber übernahm den Club in der Vorsaison zur Winterpause.

Verein stand vor dem Abstieg

Zu dem Zeitpunkt standen die Blau-Weißen auf den letzten Rang der Kreisliga B Gruppe III mit nur fünf Punkten, wurden als erster Absteiger gehandelt. Im Verein hatten damals nur wenige Hoffnung.

Und dann kam Kerber mit seinem Fußballballverstand, hisste die Vereinsfahne Grunde wieder am Vereinsheim und blickte optimistisch in die sportliche Zukunft.

Torwarttraining  bei der DJK: Die Torhüter im Gillrather Verein unterstützen sich gegenseitig. Foto: Heinz Eschweiler

Der Franke schnupperte bereits 1996 als Spielertrainer erste Trainerluft. Im Kreis Heinsberg war Peter Kerber bei der SG Gangelt-Hastenrath und Rhenania Immendorf aktiv, bei den Rhenanen ist er weiterhin als Geschäftsführer im Amt.

Und die alte Weisheit „neue Besen kehren gut“ sollte sich auch in diesem Fall bewahrheiten. 20 Punkte wurden geholt und nicht nur die Liga staunte. Am Ende war der Klassenerhalt geschafft: Für den Trainer eine ganz normale Sache, von der er von Beginn an überzeugt war.

„Wären wir abgestiegen, hätte man nicht die Schuld auf die Hinrunde schieben können, dann hätten wir dies in der Rückrunde versiebt“, so Coach Kerber. Seiner Meinung nach waren die 20 Punkte zwar schön, aber es hätten gut und gerne mehr sein können.

„In einigen Spielen haben wir es selbst leichtfertig vergeigt“, so Kerber kritisch. In der kommenden Saison möchte er auf die tolle Moral der Mannschaft aufbauen. Auch will der Trainer mit seinem Trainerteam weiter an der Fairness feilen. Schließlich hat Fairness in Gillrath oberstes Gebot,  der Verein   führt sogar die Fairnesstabelle der Liga an.

Für die kommende Saison wechseln Hope Goodwin Usman vom FSV Geilenkirchen-Hünshoven sowie Michael Deuß und Torsten Schlösser (beide Rhenania Immendorf) nach Gillrath.

Weiter ohne Kaußen und Bressan

Es schmerzen die Abgänge Niklas Kaußen zum FC Union Schafhausen und Dennis Bressan zum FC Wanderlust Süsterseel. Weiterhin wechselten Maurice Muth zu Würm-Lindern II, Stephan Paggen nach Germania  Bauchem und Florian Winkels SG Süggerath.

Trainer Peter Kerber freut sich schon wieder auf das Training. Er sei noch lange „nicht fertig“ in Gillrath.