Die UWG Übach-Palenberg startet in die nächste Wahlperiode

Neuer Vorstand : UWG will mehr Sicherheit und besseren Brandschutz

Im Jahr 2020 wird auch in Übach-Palenberg wieder gewählt, insofern stellen sich die im Rat der Stadt vertretenen Parteien darauf ein, eine gute Truppe vorstellen zu können. Bei der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) wurden mit den Vorstandswahlen zumindest für die kommenden Jahre die Weichen gestellt.

Vorsitzende der UWG Übach-Palenberg wurde Corinna Weinhold bestätigt. Auch bei den weiteren Vorstandsposten gibt es mit dem stellvertretenden Vorsitzenden Heinz-Josef Frings, dem Kassierer Heinz Schwarz, der Geschäftsführerin Sandra Branigk und dem Schriftführer Wolfgang Bien bekannte Gesichter.

Weitere Wahlergebnisse: Beisitzer sind Thomas Dieckmann, Olaf Branigk, Roswitha Bischhaus-Trotnow, Peter Peetz, Manfred Havertz, Michael Frings, Heidi Ulrich und Ralf Johnen, Kassenprüfer sind Theo Weinhold und Olaf Branigk.

Thematisch ging es bei der UWG vor allem um das Kernthema Sicherheit. „Der UWG-Antrag für mehr Polizeipräsenz in der Stadt auch am Abend und an Wochenenden blieb trotz 1200 Unterschriften aus der Bevölkerung ohne erkennbare Resonanz“, bedauerte Corinna Weinhold. Auch darum werde die Fraktion die Bereitstellung von 100.000 Euro im Haushalt 2019 für zusätzliche Sicherheitskräfte unterstützen.

„Weglassen und Verdrehungen von Tatsachen“ hätten in der Berichterstattung leider dazu geführt, dass der erst gut ein halbes Jahr nach Stellung durch die Stadt bearbeitete Antrag der UWG für mehr Sicherheit in der Außengastronomie für Gäste und Personal „fraktionsschädigend“ aufgenommen wurde, so Weinhold weiter. Sie betonte, dass es Anliegen der UWG war, die aus ihrer Sicht langsame und unzureichende Bearbeitung durch die zuständigen Stellen der Stadtverwaltung an den Pranger zu stellen, und sich nicht wie ein trotziges Kind zu gebären, das seinen Willen nicht durchsetzen kann.

Neben der Freude darüber, dass die Wasserkonzessionsfrage endlich geklärt sei, forderte die UWG noch die Überprüfung des, so Weinhold, „überalterten“ Brandschutzbedarfsplanes. „Die Aktualisierung ist längst überfällig, da in unserem Stadtgebiet mittlerweile gewaltige Gewerbebetriebe entstanden sind und dementsprechend erhöhte Gefahrenlagen bestehen“, meinte sie. Auf Dauer könnte der Fall eintreten, dass die Freiwillige Feuerwehr die erforderlichen Einsatzkräfte nicht zur Verfügung stehen habe. „Da wir als Ratsmitglieder Verantwortung für den Schutz der Bevölkerung haben, muss zeitnah eine objektive externe Beurteilung erfolgen“, schloss Weinhold. (mabie)

(mabie)
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