Gangelt-Birgden: Der Musikverein Birgden spielt sein Frühingskonzert

Gangelt-Birgden : Der Musikverein Birgden spielt sein Frühingskonzert

Blasmusik in ihrer ganzen Vielfalt hat der Musikverein Birgden bei dem traditionellen Frühlingskonzert präsentiert. Der Musikverein startete das Frühlingskonzert mit dem Besten, was er zu bieten hat: der Jugend.

Das Jugendorchester spielte mehr als schwungvoll „Easy Pop Suit“ (Dizzy Stratford), „The Jungle Book (Terry Gilkyson), das „Inspektor Clouseau Theme“ (Henry Mancini) und „Pirates of the Caribbean“ (Klaus Badelt). Dann übernahm das Hauptorchester mit viel Nachwuchs aus dem Jugendorchester.

Mit dem Stück „March-Chagu-Chagu“ von Satoshi Yagisawa eröffnete es den zweiten Konzertteil, hier wurden japanische Volks- und Marschmusik zu einem exotischen Stil vermischt.

Kurz darauf spielten die Musiker das Stück „How to Train Your Dragon“ von Jean Powell. Das Publikum applaudierte minutenlang.

Es folgte ein Einblick in die mystische Welt von Wikingern und Drachen mit „Drachenzähmen durch Musik leicht gemacht“. Weiter ins Schwärmen kamen die Gäste bei „Noah´s Ark“ von Bert Appermont mit Blick in die biblische Geschichte — mit Bildern sowie Dialogen der einzelnen Register. Plötzliche Unwetter auf der Arche mit Sturm und Hagel wurden elegant gemeistert.

Zahlreiche Facetten

Nach „Nimrod“ von Edward Edgar folgte zum Ende des zweiten Teils „Les Misérables“ von Claude-Michel Schönberg, der Siegeszug der Blasmusik setzte sich fort.

Im dritten Teil wurden weiterhin Glanzlichter der Blasmusik präsentiert, mit Leichtigkeit schien der Dirigent sein Orchester durch die zahlreichen Facetten der Blasmusik zu führen und entführte das Publikum zunächst in die Welt von Walt Disney.

Mit „Die Schöne und das Biest“ von Alan Menken folgte ein grandioses Stück. Hinzu kamen weitere musikalische Highlights, „Fandango“ von Frank Perkins sowie eine eindrucksvolle Hommage mit „A Tribute to Amy Winehouse“, arrangiert von Peter Kleine Schaars. Winehouse ist für viele Musikfreunde die größte Sängerin der Pop- und Soulszene. Sie starb 2011 im Alter von 28 Jahren.

Ein fantastisches Finale gab es mit „Game of Thrones“ von Ramin Djawadi, dem Lied von Eis und Feuer aus der gleichnamigen US-amerikanische Fernsehserie. Ohne Zugabe ließ das Publikum den Musikverein nicht von der Bühne, es gab minutenlangen Applaus für Blasmusik der Spitzenklasse.