Übach-Palenberg: Der grüne Frosch steht für Ökologie

Übach-Palenberg: Der grüne Frosch steht für Ökologie

Früher waren sie ein fester Bestandteil des Stadtbildes: „Kehrmännchen” genannte Mitarbeiter der Kommunen, die vor allem mit dem großen Saalbesen für Sauberkeit sorgten. Im Kleinen griff nun die Umwelt-AG des Carolus-Magnus-Gymnasiums in Übach-Palenberg diese Idee wieder auf.

Unter dem Titel „frrog” und dem grünen grinsenden Frosch machten sie sich auf den Weg, einmal genau hinter die Klassentüren der Schule zu schauen.

Kein Tippfehler

Bei „frrog” handelt es sich übrigens nicht um einen Tippfehler, vielmehr haben die Schüler, die damit offiziell auch auf der weltweit erreichbaren „facebook”-Seite präsent sind, ihrem umweltgerechten Ansinnen schon vom Namen her Ausdruck gegeben. Und weil es ja so schön international ist, passierte das in Englisch, denn eigentlich ist „frrog” nur eine Abkürzung für den Terminus „for renewable resources and an (o)ecological gymnasium”. Zu Deutsch heißt das in etwa, dass die Umwelt-AG sich ganz klar für erneuerbare Energien einsetzt, damit gleichzeitig ökologische wie ökonomische Ziele verfolgt.

Nun wurden an der Schule zum vierten Mal die Sieger des Projektes ausgezeichnet. „Kriterien waren die richtige Mülltrennung, geschlossene Fenster nach dem Unterricht, ausgeschaltetes Licht und ein gekehrter Fußboden”, sagt Projektbetreuer und Lehrer Markus Köhler dazu.

Über die eingesparte Abfallmenge ist noch nichts bekannt, aber eine sortenreinere Aufteilung schon jetzt festgestellt.

„Und laut Aussage der Reinigungskräfte sind die Klassen seit dem Start von frrog in der Regel ordentlicher geworden”, ergänzt Köhler weiter. Inzwischen gibt es im Eingangsbereich der Schule ein „Wertstoffcenter, in dem CDs, Batterien, Handys und Druckerpatronen gesammelt werden, um die enthaltenen Wertstoffe recyceln zu können.

Mit dem nun schulweit eingesetzten Konzept hat sich das Carolus-Magnus-Gymnasium auch beim Nachhaltigkeitswettbewerb der Natur- und Umweltschutz-Akademie des Landes NRW für den Titel „Schule der Zukunft” beworben.

Global denken, lokal handeln

Unter der Überschrift „Global denken, lokal handeln - Soziale Verantwortung und Ressourcenschonung im Schulalltag” sind verschiedene Projekte gestartet worden. Beim „frrog” allerdings hatte dieses Mal die Klasse 6a die Nase vorn, die einen Ausflug zum „Discovery Center Continium” in Kerkrade gewonnen hat.

Rang zwei belegte die Klasse 5a, die einen Kinomorgen mit Popcorn und „Bionade” in der Schule gewonnen hat, und Platz drei ging an die Klasse 9b, die einen Gutschein für einen Tag „Hausaufgabenfrei” im kommenden Halbjahr gewann.

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