Geilenkirchen: Der Geilenkirchener Golfplatz wird größer

Geilenkirchen: Der Geilenkirchener Golfplatz wird größer

Einstimmigkeit herrschte bei den meisten Tagesordnungspunkten des Ausschusses für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung der Stadt Geilenkirchen. Die Mitglieder hatten sich mit der Änderung mehrerer Flächennutzungspläne und Bebauungspläne in Tripsrath, Grotenrath und Immendorf zu beschäftigen, die ohne große Diskussion den Ausschuss passierten.

Lediglich bei einer zur Erweiterung des bestehenden Golfparks Loherhof benötigten Fläche südöstlich des Pater-Briers-Weg bedurfte es einiger Erklärungen durch das verantwortliche Planungsbüro.

Neun-Loch-Anlage

Sandra Claßen von der VDH Projektmanagement GmbH Erkelenz erläuterte das Vorhaben von Golfpark-Betreiber Stefan Davids. Dieser möchte den Golfplatz um fünf Hektar erweitern, um ambitionierten Spielern die Möglichkeit von Par 4- und Par 5-Handicaps zu ermöglichen. Der Platz soll weiterhin als Neun-Loch-Anlage existieren, die Bahnen jedoch auf das für Par-4- und Par-5-Bahnen vorgeschriebene Maß verlängert werden.

Um den notwendigen Platzbedarf zu erreichen, muss die Golfanlage um die beantragten fünf Hektar entlang des Pater-Briers-Weg in Richtung Prummern erweitert werden. Die zur Erweiterung benötigte Fläche, die derzeit als nicht genutztes Ackerland brach liegt, schließe direkt am bestehenden Areal an, Infrastruktur mit Verwaltung, Diving-Range, Gastronomie und Parkplätzen sei bereits vorhanden, betonte Sandra Claßen. Die beantragte zusätzliche Maßnahme mit Wasserhindernissen (Teichen) und viel Grün werde das Spiel positiv beeinflussen.

Zur Straße hin sei ein Ballfangzaun anzulegen, um die vorbeifahrenden Autofahrer nicht zu irritieren. „Mit der Erweiterung der Golfplatzfläche um fünf Hektar ergibt sich ein Bereich der Größe von 17 Hektar”, sagte Claßen. Die Darstellung im Flächennutzungsplan laute „Grünfläche, Zweckbestimmung Golfplatz”.

Nur Zustimmung

„Wir stehen der Erweiterung positiv gegenüber”, meldete sich Gabi Kals-Deussen (SPD) zu Wort. Dies bedeute auch eine Attraktivierung des sportlichen Angebotes in Geilenkirchen. Außerdem: „Aus dem Acker wird eine schöne Grünanlage.” Gabi Kals-Deussens Ausführungen schlossen sich Wilhelm-Josef Wolff (CDU), Rainer Jansen (Grüne), Nicole Laumen (FDP) und Karola Brand (Freie Bürgerliste) an. Einstimmig stimmte der Ausschuss für den Vorschlag an den Rat der Stadt Geilenkirchen, das Verfahren zur 63. Änderung des Flächennutzungsplanes einzuleiten.