Übach-Palenberg: Caritasgruppe bedankt sich bei ihren ehrenamtlichen Mitarbeitern

Übach-Palenberg: Caritasgruppe bedankt sich bei ihren ehrenamtlichen Mitarbeitern

Am dritten und vierten Sonntag im September eines jeden Jahres feiern die deutschen Katholiken traditionell den Caritas-Sonntag. Das Datum legt der Bischof für seine Diözese fest.

Mit einem gemeinsamen Wort der Bischöfe laden die Verantwortlichen bundesweit zum Caritassonntag ein und verweisen gleichzeitig auf die Caritaskollekte in allen Gottesdiensten. Caritasgruppen aus den Gemeinden gestalten die Gottesdienste häufig mit. Sie verknüpfen ihr Engagement vor Ort mit dem Gebet für alle Mitarbeitenden der Caritas und Menschen in Not.

Vor 22 Jahren folgte die Caritasgruppe St. Dionysius Frelenberg erstmalig dieser Einladung der Bischöfe und lud ihrer Gemeindemitglieder zur Feier des Caritassonntages ein. Seitdem wird die Einladung jährlich ausgesprochen.

Mittagessen im Pfarrsaal

Der Tag begann mit einer Messe. Diese wurde mitgestaltet von 30 Musikern des Fanfarenchors „Fanfare Victoria” aus Rimburg/NL. Die zahlreichen Messbesucher kamen auch aus den Nachbargemeinden. Im Anschluss an den Gottesdienst mit besonderer Gestaltung luden die Ehrenamtlichen der Caritasgruppe zu einem Mittagessen in den Pfarrsaal ein.

Frelenberg zählt über 150 Mitglieder des Caritasverbandes für die Region Heinsberg, und 30 Gemeindemitglieder sind ehrenamtlich in der Caritasgruppe aktiv, die seit Jahrzehnten von Annemie Klug geleitet wird. 19 Ehrenamtliche aus Frelenberg wurden am Caritassonntag mit der goldenen Ehrennadel des Deutschen Caritasverbandes ausgezeichnet.

Die Auszeichnung der über 15 Jahre aktiven Ehrenamtlichen übernahmen der Vorstandsvorsitzende des Caritasverbandes für die Region Heinsberg, Pfarrer Winfried Müller, und die Gemeindesozialarbeiterin des Caritasverbandes, Nicole Abels-Schell. In seiner Ansprache und seinem Dank sprach Pfarrer Müller von „Caritas als Auftrag der Kirche” und davon, dass christliche Caritas keine Grenzen sehe, sondern die Not des anderen sehe und entsprechend handele.

Kostbarer Einsatz

„Was die Not des anderen erfordert, wird gemacht” so Müller. Er dankte allen und besonders den 19 zu Ehrenden für ihre jahrelange ehrenamtliche Tätigkeit. „Viele mögen sich von ihnen anstecken lassen”, so Müller. Auch Nicole Abels-Schell dankte den Ehrenamtlichen ganz besonders. „Sie zeigen Nächstenliebe, leben Caritas, investieren Zeit, Herz und Verstand und vor allem Mitgefühl und den Blick auf ihre Mitmenschen. Sie zeigen Einsatz, Verantwortung und Zuverlässigkeit”, so Abels-Schell.

Ein Ehrenamt auszuüben, dass sei nicht mehr selbstverständlich. Umso kostbarer sei ihr Einsatz, sagte die Gemeindesozialarbeiterin.

Ausgezeichnet wurden: Margarete Fröschen, Waltraud Gerads, Agnes Hensgens, Resi Joussen, Gertrud Klinkartz, Annemie Klug, Eckhardt Kubetschek, Annemarie Kotkowski, Trudi Mingers, Johanna Müller, Maria Sarasu, Anneliese Scharf, Anna Scholz,Hermann Staudt, Hilde Stenzel, Gerda Stormanns, Christa Strotmann, Brigitte Szymanski und Liesel Velten.