Zwei Anträge Thema in Geilenkirchen: Bürgerliste beantragt Parktaschen in Nirm

Zwei Anträge Thema in Geilenkirchen : Bürgerliste beantragt Parktaschen in Nirm

Anwohner der L 42 im Ortskern Nirm bemängeln die Parksituation. Die Bürgerliste stellt deshalb im nächsten Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung am Donnerstag, 14. November, ab 18 Uhr, die Frage, ob der Verwaltung die Problematik bekannt ist und wie die Verwaltung Abhilfe schaffen will.

Grundsätzlich, so die Bürgerliste,  sei auf der L 42 ein Parken am Straßenrand zugelassen, jedoch bringe die geringe Straßenbreite einige Probleme mit sich.

„Insbesondere wird von den Anwohnern bemängelt, dass es ihnen oft unmöglich ist, von ihren Grundstücksein- und ausfahrten in die Straße einzubiegen, wenn gegenüber ihrer Einfahrt ein Fahrzeug geparkt wird“, erklärt Bürgerlisten-Fraktionschef Christian Kravanja.

Die in der Straßenverkehrsordnung getroffene Regelung, nach der das Parken bei schmalen Fahrbahnen gegenüber von Grundstücksein- und ausfahrten unzulässig sei, werde ignoriert. Offenbar sei dies relativ häufig der Fall, so dass von den Anwohnern die genannte Problematik als drängendes  Problem wahrgenommen werde. Deshalb schlägt die Bürgerliste vor, auf der Fahrbahn Parktaschen einzuzeichnen. Das Halten oder Parken dürfe dann nur noch in den Parktaschen zulässig sein.

Barrierefreie Toiletten gefordert

Mit der Forderung der Bürgerliste, bei städtischen Veranstaltungen eine barrierefreie Toilette bereitzustellen, wird sich der Ausschuss für Bildung, Soziales, Sport und Kultur in der nächsten Sitzung am Dienstag, 19. November, ab 18 Uhr, beschäftigen. Dies soll für alle großen öffentlichen Veranstaltungen der Stadt wie Pfingstmarkt, Herbstkirmes, After-Work-Markt und Kunsthandwerkermarkt gelten.

Die Verwaltung solle prüfen, ob die Anmietung oder der Kauf eines barrierefreien Toilettenwagens  die wirtschaftlichere Alternative sei. Eine barrierefreie Toilette – so Kravanja in seinem Antrag – sei unerlässlich, um auch den Menschen mit Behinderung eine gleichberechtigte Teilnahme an den Veranstaltungen der Stadt zu ermöglichen.

Diese Toilette müsse ortsnah erreichbar sein, da ein weiter Weg oftmals unzumutbar sei und letztlich zu einer Ausgrenzung und Diskriminierung von Menschen mit Behinderung führe.

Diesem Umstand sei es geschuldet, dass Menschen mit Behinderung in der Vergangenheit zu ihrem Bedauern oftmals an den guten Veranstaltungen der Stadt nicht teilnehmen konnten, argumentiert die Bürgerliste.

Zudem stelle Barrierefreiheit ein Qualitätsmerkmal dar, „welches die städtischen Veranstaltungen aufwerten und attraktiver machen würde“. Auch Familien mit Kindern und ältere Menschen könnten profitieren. (st)