Gangelt-Langbroich: Bruce Kapusta: Trompete statt Hektik

Gangelt-Langbroich: Bruce Kapusta: Trompete statt Hektik

Der Hektik und dem Trubel um das Weihnachtsgeschäft setzte ein Mann mit einer Trompete in Langbroich für zwei Stunden Besinnlichkeit, Ruhe und harmonische Gemeinschaft gegenüber: Bruce Kapusta.

Auf den närrischen Bühnen rund um die fünfte Jahreszeit ist der in Köln geborene Trompeter und Entertainer eine feste Größe. Aber nicht nur bei der Schunkelmusik ist er vorne dabei. Sein Weihnachtsprogramm war eine Marktlücke, wie die vielen Auftritte im Dezember zeigen.

Im Saal begrüßte Leo Horrichs vom Förderverein Bürgertreff neben dem Künstler auch Geigerin Schisuka Takahashi, die den Stücken rund um die Themen Liebe und Hoffnung, Advent und Weihnachten eine besondere Note gab.

Das Gemeinschaftshaus war sehr gut besucht. Gefehlt hat allerdings „et Annemie“, Annemarie Lorenz, die mit ihrer sonoren Stimme üblicherweise auf der Bühne sitzt und Weihnachtsgeschichten — fast alle auf kölsch — vorträgt. Sie musste grippegeschwächt zuhause bleiben.

Ihre Stimme kam vom Band; die Geschichten passten wunderbar in die Jahreszeit. Eine von vielen beschäftigte sich mit dem „Hillije-Mann-Dag“ und wie den Kindern im Schatten des ehrwürdigen Doms der Glaube an das Christkind wiedergegeben wurde.

Instrumentalstücke von Bruce Kapusta wechselten mit internationalen Klassikern der Musik rund um das nahende Weihnachtsfest. „Ich bete an die Macht der Liebe“, „Oh Holy Night”, „White Christmas”, „Ave Maria”, „Höösch fällt d’r Schnie“ und sein neuer Titel „Weihnacht is do“ aus seinem umfangreichen CD-Werk waren nur einige Leckerbissen eines gelungenen Abends.

(hama)
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