Veranstaltung in Geilenkirchen: Biermarkt mit über 20 Sorten vom Fass

Veranstaltung in Geilenkirchen : Biermarkt mit über 20 Sorten vom Fass

Die Herzen aller Bierliebhaber werden in Geilenkirchen bald wieder höher schlagen. Vom klassischen goldgelben Pils mit seinem malzigen und leicht würzigen Geschmack, über das eher trübe Weißbier mit seinem typisch milden Bananengeschmack bis hin zu fremden Exoten aus dem nahen und fernen Ausland - Mehr als 20 internationale Fassbiersorten und über 100 Flaschenbiere werden auf dem zweiten Geilenkirchener Biermarkt auf dem Marktplatz vom 23. bis 25. Mai erwartet.

Polnische, belgische, holländische und südamerikanische Biersorten werden dabei ebenso vertreten sein, wie typisch deutsche Bierspezialitäten.

Obwohl er selbst kein Biertrinker ist, freut sich Bürgermeister Georg Schmitz auf die ausgelassene Stimmung und die Musik auf dem Biermarkt. „Im vergangenen Jahr war sogar einigen Händeln am Freitag das Bier ausgegangen“, erinnert sich Georg Schmitz. An die erfolgreiche Premiere soll die zweite Auflage nun anknüpfen.

Start bereits Donnerstag

„Nach dem letztjährigen Erfolg war die Entscheidung sehr schnell gefallen, dass diese Veranstaltung in diesem Jahr wieder stattfinden wird“, bestätigt auch der Dürener Veranstalter und Gastronom Gerhard Suhr. Er richtet seit 16 Jahren mit Erfolg in mehreren Städten Biermärkte aus.

Veranstalter Gerd Suhr, Bürgermeister Georg Schmitz und Detlef Kerseboom vom Kulturamt der Stadt freuen sich schon auf den Fassanstich. Nach einem kleinen Malheur zur ersten Auflage wünscht sich Kerseboom dafür allerdings auch eine Schürze. Foto: ZVA/Michèle-Cathrin Zeidler

„Auf Wunsch der Händler wurde das Konzept etwas verändert“, erzählt Suhr. Dieses Jahr findet der Markt von Donnerstag bis Samstag statt, Sonntag müssen die Geilenkirchener wieder mit dem Bier aus dem heimischen Kühlschrank vorlieb nehmen. „Die Bierhändler haben den Wunsch geäußert, Donnerstag mit einem Zusatztermin des bewährten und erfolgreichen After Work Marktes zu starten“, erklärt der Veranstalter.

In diesem Jahr können die Besucher des Biermarkts zwischen acht Bierständen wählen. Außerdem gibt es eine Cocktailbar und drei Imbissstände. Zum After Work Markt werden zusätzlich fünf weitere Food-Stände aufgebaut. „Mehr gibt der Platz dann auch wirklich nicht her“, so der Veranstalter. „Das Zusammenspiel von Essen und Trinken passt gut zusammen und bildet einen entspannten Start am Donnerstag.“

Die Beatband The Shakers unterhielt das Publikum im vergangenen Jahr mit Coversongs aus der Geschichte des Rock´n Roll. In diesem Jahr gehören Musik von Queen und Marius Müller-Westernhagen zum Musikprogramm. Foto: defi

An den beiden Folgetagen steht neben den Bieren die Musik im Vordergrund. „Musik, die wir alle kennen und zu der alle gerne mitfeiern“, umreißt Gerhard Suhr die Richtung. Los geht es am Freitag um 19 Uhr mit den „Queen Kings“, einer Queens Tribute Band.  Die Band um Leadsänger Sascha Krebs tourt bereits seit vielen Jahren durch Deutschland und Europa und gilt als eine der besten Queen-Tribute Bands. Musiker der Band arbeiteten bereits mit Brian May und Roger Taylor von Queen zusammen und waren auch Teil des Musicals „We Will Rock You“.

Mit Klassikern begeistern

Für ihre Show haben sich die Musiker von Queen Kings vom Film „Bohemian Rhapsody! inspirieren lassen und bringen neben den größten Hits auch das legendäre Set auf die Bühne, mit dem Queen beim Live-Aid Konzert zehntausende Zuschauer im Londoner Wembley Stadion begeisterten.

Am Samstag geht es um 19 Uhr mit „Ganz & Gar“, einer Westernhagen Tribute Band, weiter. Der 35-jährige Frontmann Nico Pohl und die siebenköpfige Rockband entführen ihr Publikum regelmäßig auf eine Zeitreise durch über 40 Jahre deutsche Rock-Geschichte, mit den großen und kleinen Hits von Marius Müller-Westernhagen.

Die Band gründete sich im Jahr 2009, und Heiner Philippy ist seit den ersten Tagen dabei: „Es gab Höhen und Tiefen. Wir haben alle gemeistert und sind daran gewachsen, genau wie der Meister selber auch“, erzählt das Ur-Gestein, das sich für die rhythmusgebende Gitarre verantwortlich zählt.

Die Konzerte finden auf der Open-Air-Bühne auf dem Marktplatz statt und kosten keinen Eintritt.

Wer gerne stilecht sein kühles Bier genießt wird sich freuen, Plastikbecher wird es auf dem Biermarkt nicht geben. Die Biere werden nur in originalen Brauereigläsern oder Tonbechern in Ausschank gebracht. „Alle Stände haben außerdem ein Schnapsverbot“, erzählt Veranstalter Gerhard Suhr. Durch diese Einschränkung sei es im vergangenen Jahr zu keinen Problemen auf dem Markt gekommen.

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