Geilenkirchen: Bewilligungsbescheid für Sanierung am St.-Ursula-Gymnasium

Geilenkirchen: Bewilligungsbescheid für Sanierung am St.-Ursula-Gymnasium

Am letzten Schultag kam bei Matthias Küsters Freude auf, denn Geilenkirchens Bürgermeister Andreas Borghorst überbrachte dem Schulleiter des Bischöflichen Gymnasiums St. Ursula den Bewilligungsbescheid über 700.000 Euro für eine umfangreiche Baumaßnahme.

Kaum hatten die Schüler ihre Zeugnisse erhalten und das Schulgelände verlassen, begannen nur eine Stunde später die Sanierungsarbeiten an den teilweise unter Denkmalschutz stehenden Schulgebäuden.

Im Rahmen des Konjunkturprogramms II erhalten die Kommunen in Nordrhein-Westfalen für Zukunftsinvestitionen pauschale Zuweisungen, die im Schwerpunkt für Bildung und Infrastrukturmaßnahmen verwendet werden sollen. Die Zuweisungen für den Investitionsschwerpunkt Bildung richten sich nach der Gesamtschülerzahl der Stadt oder Gemeinde. Die Bezirksregierung hat der Stadt Geilenkirchen aus dem Konjunkturpaket mehr als 3,2 Millionen Euro bewilligt, wovon rund 2.1 Millionen Euro für die Bildung verwendet werden müssen.

Am 11. März hatte der Stadtrat einen Maßnahmenkatalog zur Umsetzung des Konjunkturpakets beschlossen, dessen Bestandteil auch die Gewährung eines Zuschusses an das St.-Ursula-Gymnasium ist. CDU-Fraktionsvorsitzender Wilhelm-Josef Wolff unterstützte den Zuschuss von 700.000 Euro in voller Höhe, andere Fraktionen wollten das Bistum stärker beteiligt sehen. Das Bistum steuert 100.000 Euro zu der Baumaßnahme bei, die eine Erneuerung des Schieferdachs mit energetischer Nachrüstung beinhaltet. Außerdem werden die Fenster der Pausenhalle erneuert und die Toilettenanlage saniert.

Bürgermeister Andreas Borghorst überbrachte Schulleiter Matthias Küsters den Bewilligungsbescheid im Beisein des Ersten Beigeordneter Hans Hausmann sowie Birgit Zimmermann vom Bistum. Die begonnene Baumaßnahme wird sich über mehrere Monate erstrecken, so dass die Schülerinnen und Schüler zu Anfang des neuen Schuljahres noch mit Lärmbelästigung rechnen müssen.

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