Geilenkirchen: Betreuungs-Charta trägt die Unterschrift des Bürgermeisters

Geilenkirchen: Betreuungs-Charta trägt die Unterschrift des Bürgermeisters

Aus Anlass des Welthospiztages setzte Geilenkirchens Bürgermeister Thomas Fiedler im Beisein zahlreicher Vertreter sozialer Einrichtungen seinen Namen unter die „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“.

Die einzelnen Punkte der im September 2010 vorgestellten Charta zielen auf eine Menschenwürdige Behandlung Sterbender. „Jeder Mensch hat ein Recht auf ein Sterben unter würdigen Bedingungen“ oder „Jeder schwerstkranke und sterbende Mensch hat ein Recht darauf, nach dem allgemein anerkannten Stand der Erkenntnisse behandelt und betreut zu werden“, sind nur zwei in der Charta aufgeführte Punkte.

„Der Welthospiztag ist die beste Gelegenheit, die Charta zu unterschreiben“, sagte Renate Kaspar vom Hospizdienst Camino bei der Zeremonie in den Vereinsräumen im St. Elisabeth Krankenhaus. Geilenkirchen sei eigentlich der Geburtsort von „Camino“. Aus der hier in den 1990er Jahren gegründeten Hospizinitiative habe sich 1996 „Camino“ entwickelt.

19 Frauen und Männer sind aktuell sich in der Sterbe- und Trauerarbeit im Verein tätig. Das würdigte Thomas Fiedler und brachte den Ehrenamtlichen seinen Respekt entgegen. Camino nehme Menschen die Angst vor dem Sterben, sagte er, und das sei wichtig. Darum setze er seine Unterschrift gerne unter die Charta.

(g.s.)
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