Übach-Palenberg: Bau des neuen Feuerwehrhauses zeigt erste Konturen

Übach-Palenberg: Bau des neuen Feuerwehrhauses zeigt erste Konturen

Zu wenig Platz, eine recht ungünstige Verkehrsanbindung und eine insgesamt veraltete Einrichtung: Das bisherige Feuerwehrhaus in Scherpenseel entspricht nicht mehr den Anforderungen, die heute an die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr gestellt werden. Damit ist aber bald Schluss.

Der Neubau in direkter Anbindung an die Grotenrather Straße hat bereits begonnen. Vergessen ist damit die Debatte um das Wo und das Wie und die Wahl zwischen drei möglichen Varianten.

Der Bauplatz nutzt das Gelände neben der Turnhalle der Katholischen Grundschule (KGS). Nur wenige Meter von der Hauptverkehrsader, der Heerlener Straße entfernt, ist bereits das Fundament zu erkennen. Die Anforderungen nach den Industrienormen sind erfüllt. Realisiert werden eine Fahrzeughalle mit drei Rolltoren und vier Metern Durchfahrtshöhe auf etwa 190 Quadratmetern Fläche.

Daran schließt sich der Sozialtrakt an, der über einen „Alarmflur”, getrennte Dusch- und Umkleideräume, ein Büro für die Einsatzleitung sowie Schulungsraum plus Küche verfügt. Ausgelegt ist der Neubau auf eine Stärke von 40 Einsatzkräften.

Die Architektur wird laut Dipl.-Ing. Ralf Hansen, dem Architekten, einfach gehalten sein. Allerdings sind die Dächer in Pultbauweise vorgesehen, so dass ein nachträglicher Einbau von Anlagen zur Nutzung von Solarenergie problemlos möglich sein wird.

Die Projektkosten liegen knapp über 600.000 Euro. Mit der Fertigstellung ist schon in Kürze zu rechnen, ein exaktes Datum jedoch will man noch nicht nennen.

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