Übach-Palenberg: Aufwind mit frischem Platz und neuem Clubhaus

Übach-Palenberg: Aufwind mit frischem Platz und neuem Clubhaus

Nach mageren sportlichen Jahren hat sich im Jahr 1961 für den SV 09 Scherpenseel-Grotenrath der Erfolg wieder eingestellt. Der Aufstieg in die Fußball-Bezirksliga wurde geschafft. Drei vollbesetzte Autobusse begleiteten das Team zu den Begegnungen nach Höfen in die Eifel und nach Walberberg bei Bonn.

Bis 1968 spielte der SV 09 in der Bezirksklasse. Eine weitere kurze Durststrecke folgte Mitte der 70er Jahre. Der Bau der neuen Sportanlage begann, als Ausweichort diente der Aschenplatz an der Palenberger Bahn. Den teilte man sich mit dem dort heimischen SV Marienberg. Fehlende Umkleiden und Duschen sorgten vor allem in der Jugendabteilung für Probleme.

1979 konnte endlich die neue Sportanlage eröffnet werden. Erster Höhepunkt war das Spiel einer Stadtauswahl gegen die Profi-Elf von Alemannia Aachen. Der neuangelegten Sportfläche gegenüber wurde ein Übungsplatz errichtet, dieser dient heute als Trainings- oder weiterer Sportplatz.

Der Aufschwung setzte danach vor allem bei den Jugendlichen wieder ein, da auch Monate später mit dem Bau des Clubheims begonnen wurde. Viele tausend Arbeitsstunden leisteten hier die „Helden” vom Scheleberg in ehrenamtlicher Arbeit. Da erwähnen die Vereinsfreunde besonders Friedel Kollosch. Aufgrund eines tragischen Unfalls bei Bau des Clubheimes zog er sich schlimme Kopfverletzungen zu, lag mehrere Wochen in kritischem Zustand im Krankenhaus. Die Erleichterung war allen anzumerken, als Friedel Kollosch wieder auf dem Sportplatz begrüßt werden konnte.

1982 wurde das Clubheim seiner Bestimmung übergeben, der Verein erlebte einen Aufschwung. Unvergessen auch das 75-jährige Vereinsfest: Ein ganzes Dorf feierte mit dem SV 09. Rein sportlich durchlebte der Verein bis dato Höhen und Tiefen, meisterte viele Probleme und kann in diesen Tagen auf sein Fest der Superlative blicken. Auch weil die beiden Seniorenmannschaften guten Fußball spielen und ihren Sprung in die nächsthöhere Spielklasse geschafft haben.

Von der Party zum „Spiel ohne Grenzen” bis zur doppelten Aufstiegsfeier

Das offizielle Festprogramm beginnt am Mittwoch, 10. Juni, 17.30 Uhr, mit dem „Fußballerwiedersehen”. Am Donnerstag, 11. Juni, beginnt um 14 Uhr das „Spiel ohne Grenzen” mit den Ortsvereinen. Zum Start will auch Alt-Alemanne Eric Meijer zu Gast sein. Am Abend lockt die Disco-Night mit Rock- und Popmusik.

Partyalarm wird am Freitag, 12. Juni, um 20 Uhr mit der Showband „Just4Fun” ausgelöst.

Das bunte Treiben beginnt am Samstag, 13. Juni, um 12 Uhr mit vielen Aktivitäten. Für 19.30 Uhr ist zum Festabend gebeten. Hier spielt die Big-Band der Privatmusikkapelle Scherpenseel; einige Überraschungsgäste werden erwartet.

Am Sonntag, 14. Juni, ist Kirchgang um 9.30 Uhr. Im Anschluss bildet sich der große Festzug unter Mitwirkung der Ortsvereine sowie der Schützen aus Grotenrath und Windhausen. Auf dem Sportplatz gibt es am Morgen ein Trödel- und Flohmarkt, nur für private Anbieter, weiterhin soll eine Oldtimerparade am frühen Nachmittag die Blicke auf sich ziehen.

Eine Verlosung gegen 16 Uhr lockt mit Gewinnen. Anschließend startet die Aufstiegsfeier der beiden Seniorenmannschaften am Scheleberg.

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