ASF Geilenkirchen wählt neuen Vorstand

AsF Geilenkirchen : Diskussion um Liebe ohne Hiebe

Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) Geilenkirchen wählte im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung im Bürgertreff Geilenkirchen einen neuen Vorstand und umriss die Themen des vergangenen und kommenden Jahres. Conny Banzet wurde im Amt der Vorsitzenden bestätigt.

Ihr zur Seite steht der Vorstand mit Carmen Lubberich (Stellvertretende Vorsitzende), Sonja Engelmann (Schriftführerin) sowie Elisabeth Banzet und Heike Becker als Beisitzerinnen. Die ASF-Kreisvorsitzende Ilse Lüngen sowie Norbert Spinrath als SPD-Kreisvorsitzender und Marco Banzet als Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Geilenkirchen gratulierten dem frisch gewählten Vorstand.

Die Geilenkirchener AsF-Vorsitzende Conny Banzet ließ in ihrer Rede das vergangene Jahr Revue passieren. Nach der Konstituierung der AsF Geilenkirchen im Dezember 2016 habe im Februar 2017 die erste Vorstandssitzung stattgefunden. Ein monatlicher, offener Stammtisch sei eingerichtet worden. Dieser findet an jedem zweiten Donnerstag im Monat ab 20 Uhr im Café Fleur in Geilenkirchen statt. Man habe Kontakt zur Gleichstellungsbeauftragten der Stadt aufgenommen. Über die Fraktion im Stadtrat habe man Informationen zum Frauenförderplan der Stadt Geilenkirchen eingefordert. Gemeinsam mit der Kreis AsF habe man im April 2017eine Veranstaltung zum Thema „Tagesmütter und Tagesväter im Kreis Heinsberg“ im Bürgertreff durchgeführt. Das Netzwerk der Tagesmütter und Tagesväter im Kreis Heinsberg, MATS e.V., habe sich bei der Veranstaltung vorgestellt, und es sei der AsF Geilenkirchen gelungen, gemeinsam mit der Fraktion dem Netzwerk einen Sitz mit beratender Stimme im Jugendhilfeausschuss der Stadt Geilenkirchen zu verschaffen.

Im Dezember 2017 habe die AsF, so Conny Banzet, eine Veranstaltung zum Thema „Hebammen – wie sieht die Zukunft aus?“ als offene Diskussionsrunde durchgeführt. Zwar könne dieses Thema nicht auf Ortsvereinsebene gelöst werden, meinte Banzet, aber es sei möglich gewesen, Impulse zu geben.Banzet erinnerte auch an die Vergabe der Regine-Hildebrandt-Medaille der Kreis-AsF, die an die stellvertretende Geilenkirchener Bürgermeisterin Karin Hoffmann erfolgt sei.

Ein besondere Dank der Vorsitzenden galt der Schriftführerin Sonja Engelmann, die das Projekt „Familienfreundliche Arbeitgeber“ betreut habe. Das Thema sei so umfangreich, dass für das Jahr 2019 eine weitere Veranstaltung hierzu geplant sei.

Banzet kündigte eine Podiumsdiskussion zum Thema „Liebe ohne Hiebe“ an, die am 14. Februar, ab 19.30 Uhr im Restaurant „Postwagen“ in Übach-Palenberg stattfinden werde.

Die Podiumsdiskussion soll das Thema körperliche und psychische Gewalt gegen Frauen und die Einrichtung einer Frauenberatungsstelle im Kreis Heinsberg nach vorne bringen. Ein Antrag der SPD-Kreistagsfraktion sei im Kreistag zwar an der CDU-Mehrheit gescheitert, doch Conny Banzet forderte auf, alle Interessierten mögen sich einer Petition der Kreis Jusos und der Kreis AsF anschließen, die unter www.change.org zu finden sei und auf die Einrichtung einer Frauenberatungsstelle im Kreis Heinsberg abziele. Conny Banzet: „Offensichtlich ist es ganz normal, dass Frauen,die körperliche oder psychische Gewalt erfahren haben, zur Beratung nach Mönchengladbach oder Aachen fahren müssen. Ein absolut unhaltbarer Zustand.“ Auch die AsF-Kreisvorsitzende Ilse Lüngen unterstrich die Notwendigkeit einer solchen Beratungsstelle. Lüngen: „Wir brauchen diese Frauenberatungsstelle mehr denn je. Wir werden keine Ruhe geben.“

(defi)
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