Gangelt: Am Kahnweiher wird wieder „aufgedreht“

Gangelt: Am Kahnweiher wird wieder „aufgedreht“

„Sonnenschein!“ — den wünschen sich die Organisatoren der 4. Gangelter Musiknacht, die am Mittwoch, 18. Juni, 19.30 Uhr, am Kahnweiher stattfinden wird. Im vorigen Jahr war die Veranstaltung trotz Dauerregens ein Erfolg und zog viele Besucher an, wenn auch unter Schirmen.

Sechs Gruppen und eine Solo-Sängerin werden diesmal auf der Bühne stehen. Sechs Stunden Live-Musik sind versprochen. Die Organisatoren um Rudi Rheimann und Hans Ritterbex haben ein buntes Programm zusammengestellt. Für Essen und Getränke sorgen erneut Gangelter Ortsvereine und die Feuerwehr.

Sobald Tontechniker Josef Wallraven am 18. Juni grünes Licht gibt, geht es los mit „Invincible Eighteen“. Hier stehen sieben junge Musiker auf der Bühne, die zu Beginn dem Publikum einheizen wollen. Die Band besteht aus Lena Aretz (Gesang), Marc Kirchhoff (Bass und Gesang), Florian Achten (Keyboards und Song-Background), Luca Farina (Rhythmusgitarre), Johannes Robertz (Schlagzeug), Yannick Schachtzabel (Leadgitarre) und Mark Zaunbrecher (Saxophon).

Die „Pley-Boys“ kommen zum dritten Mal nach Gangelt. Ihre Stärke sind Ohrwürmer der 1960er und 70er, die beim Publikum stets gut ankamen. Guido und Frank Piepers, Stephan Ronkartz, Matthias Jung, Frank Beckers und Hans Zeller freuen sich, wieder nach Gangelt zu kommen.

Von Anfang an dabei war die Formation „So what“. Natascha Lennartz, Gerd Bosmans, Chris Mevissen, Dietmar Joswin und Sebastian von Birgelen haben in den vergangenen Jahren zum Finale noch mal richtig aufgedreht. In diesem Jahr wird ihrem Wunsch, zu früherer Stunde in Gangelt auftreten zu können, entsprochen.

Neu am Start ist die Band „Batenburg Hellbillie Kempen Kuntrie“. Bassist Freddy Verleg, im vorigen Jahr noch mit den „Hi-Faluters“ in Gangelt, hat eine neue Formation gegründet. Die Gruppe spielt Country-Music.

Jungen Musikern, die noch keine oder nur wenig Bühnenerfahrung haben, soll in Gangelt eine Plattform und die Möglichkeit geboten werden, sich einmal einem größeren Publikum zeigen zu können. So wird sich an diesem Abend Janine Otten mit Balladen von Adele, Christina Perri, Pink und Emeli Sandé ihre beeindruckende Stimme in Gangelt präsentieren.

Mit neuem Namen und vor allem neuen eigenen Songs im Gepäck kommen Anne Goertz, Thomas Jöris, sowie Daniel und Florian Kemper wieder nach Gangelt: „Jesters“ ist der neue Name der Band, und die Organisatoren sind schon ein wenig stolz darauf, dass die Band ihre neuen Songs erstmals in Gangelt live vorstellt.

So richtig fetzig und rockig wird es dann zum Abschluss der Musiknacht mit der Band „Rock stu“, bestehend aus Denis Julevic (Gesang), Ralf Sonntag (Gitarre), Julian Chalmers (Gitarre), Matthias Jung (Bass), Christoph Steffens (Drums). Die Band spielt mit einer derartigen Selbstverständlichkeit durch die schweren Hardrock-Charts, dass allein dieses Musikerlebnis einen Besuch der Musiknacht in Gangelt wert scheint.

Für die kleinen Umbaupausen werden besondere Darbietungen versprochen. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, der Erlös geht diesmal an die Hospizbewegung „Camino“ und an „donum vitae“ in der Region Heinsberg. Schirmherr ist Bürgermeister Bernhard Tholen.

(hama)