1. Lokales
  2. Geilenkirchen

Übach-Palenberg: Alt-Genossen reisen zu den Greifvögeln

Übach-Palenberg : Alt-Genossen reisen zu den Greifvögeln

Die Alt-Genossen Übach-Palenbergs sind wieder auf Reisen gewesen. Der letzte Halbtagesausflug führte Mitglieder und Gäste der rührigen Arbeitsgemeinschaft SPD 60plus zum Wildgehege nach Hellenthal, die noch einmal in der Regie von Busfahrer Leo Stoffels vonstatten ging, der in den Ruhestand geht.

Er chauffierte den voll besetzten Bus ab 13 Uhr in Richtung Eifel. Das versprochene schöne Wetter blieb jedoch aus. Bei Erreichen der Eifel kam Nebel auf, der auch den ganzen Tag über sich zäh hielt. Das trübte aber weder die Stimmung noch die Freude auf den Nachmittag.

Bevor es in den Park ging, machten die Genossen noch einen Abstecher zur Oleftalsperre. Inmitten herrlicher Wälder liegt der malerische Olefsee, eine Trinkwassertalsperre mit 20 Millionen Kubikmeter Fassungsvermögen. Seine Staumauer in Pfeilerzellenbauweise ist bis heute einmalig in der Bundesrepublik, was den wenigsten der Teilnehmer bekannt war. Gegen 14.30 Uhr erreichte die Gruppe den Parkplatz des Wildgeheges. Es war mitten in der Woche, so dass sich der Besucherandrang bei wenig idealem Wetter in Grenzen hielt.

Vorsitzender Manfred Rosen und sein Vize Georg Schneider hatten alles vorbereitet, so dass es nach dem Kaffeetrinken auf Erkundungstour gehen konnte.

Ganzjährig interessant

Das Wildgehege ist ganzjährig interessant. Neben der großartigen Kollektion von Greifvögeln findet man im Wildgehege Hellenthal noch viele andere Tiere. Einige besuchten die Vorführung mit den Greifvögeln, andere machten sich auf Erkundung zu Fuß durch den Park. Und die, die nicht so gut zu Fuß waren, genossen die kostenlose Rundfahrt mit dem Gehege-Express. Sie erlebten atemberaubende Aussichten, zum Beispiel über die Oleftalsperre.

Nach gut zwei Stunden folgte der Treff im Restaurant, unmittelbar am Gehege gelegen, zur Kaffeetafel. Man ließ den Besuch noch mal Revue passieren, aber auch das Tägliche war Thema und natürlich auch die letzte Tour von „Leo”. Nachdem Leo in „seinem Bus” noch einen ausgegeben hat, ging es auf die Heimreise. Gegen 19.30 Uhr war ein Tag zu Ende, wie sagte ein Teilnehmer: „Ich fahre nicht unbedingt wegen des Besuchs des Wildgeheges mit, sondern weil ich unter Menschen bin und ich so Abwechslung habe.”