Übach-Palenberg: Abschlussfeier am CMG: Bombastische Show

Übach-Palenberg: Abschlussfeier am CMG: Bombastische Show

„Abilymp — auch Götter müssen gehen“, war auf den Scheiben des Lehrerzimmers am Carolus-Magnus-Gymnasium (CMG) zu lesen. In vielen Stunden liebevoller Arbeit hatte der doppelte Abiturjahrgang sich auf seinen Abigag vorbereitet und es richtig krachen lassen. 1000 Luftballons wurden im Lehrerzimmer verteilt, die Fenster bemalt und die Lehrkräfte durften sich vor dem Eintritt in das Schulgebäude erst einmal durch die abgesperrten Flure und Treppen kämpfen.

Zur Belohnung gab es im nahen Pädagogischen Zentrum (PZ) für Lehrer und alle Schüler eine bombastische Show vom aller Feinsten. Denn die künftigen Ehemaligen des CMG hatten sich mit der Überschrift „TV Total Antik“ eine kleine Zeitreise ausgedacht, die sich an einem erfolgreichen Fernsehformat der Jetztzeit orientierte. Und da sich satte sieben Wochen Vorbereitungszeit nicht so einfach in 90 Minuten pressen lassen, ließen sich die Abiturienten auch vier Stunden Zeit. Schließlich drängte es ja nicht, denn am CMG war dies der erste Abigag, der nach allen Prüfungen zu bestaunen war.

„Auch wenn ich persönlich ‚Kohlrabi, wir machen uns vom Acker‘ ein sehr witziges Motto gefunden hätte, zeigt auch das jetzige Motto Kreativität“, meinte Lehrerin Kathrin Jarosch dazu. Sie durfte nur wenige Sequenzen der im Verborgenen entstandenen Supershow sehen, war aber schon vorab sehr begeistert.

Was dann von Schülern und Lehrern am morgen bewundert wurde, sprengte die bislang gültigen Grenzen für Abigags am CMG. „Allein der Aufbau der Technik hat uns zwei ganze Tage gekostet“, erzählte Abiturient Gabriel Gallinger. Technisch gesehen, zündeten die Damen und Herren ein echtes Feuerwerk. Eine satte Soundanlage ließ das alte Beschallungssystem im PZ sehr alt aussehen, Lichteffekte und die per WLAN angebundene Technik hinter den Kulissen sorgten für erstklassiges Erleben.

Da durfte das auf der Bühne Gezeigte natürlich nicht nachstehen, was ohne Zweifel gelang. Es ging nicht unter die Gürtellinie, dafür hatten die Organisatoren gesorgt. Doch ein munterer Spaziergang wurde es für die beteiligten Lehrer auch nicht. Sie mussten sich im „Abivision“-Songcontest beweisen, zeigten sich bei einer Lehrerkonferenz und genossen Auftritte von „Nadine the Brain“ und „Daniela Katzenberger“.

Natürlich durfte auch Blamieren oder Kassieren nicht fehlen, bei dem mit absolut nicht einfachen Fragen dem Wissen der Lehrpersonen alles abgefordert wurde. So mussten sich beispielsweise Norbert Crolla und Karl Schaaff den Fragen stellen, dabei die von zwei Abiturientinnen mit roten Mützen toll dargestellten Buzzer betätigen und durften dafür am Ende Fetakäse als Preis mitnehmen. Ohnehin strotzte die Show nur so vor brillantem Ideenreichtum.

Da gab es Werbepausen, die Musik stimmte, es passierte eigentlich immer etwas und sorgte so für eine tolle Showabwechslung, die am Montagmorgen bei den Schülern besonders gut ankam. Die Sieger standen so schon am Anfang fest, denn für so viel Einsatz zu ihrem Schulabschluss konnte es nur eine glatte „Eins“ von den Gästen für die Abiturienten geben.