Geilenkirchen/Übach-Palenberg: 35 Einsätze im Kreis

Geilenkirchen/Übach-Palenberg: 35 Einsätze im Kreis

Die positive Nachricht zuerst: Der Sturm, der am Donnerstagabend auch über das Heinsberger Land fegte, forderte keine Verletzten. Insgesamt, so bestätigte am Freitag die Leitstelle der Feuerwehr, kam es im Kreisgebiet zu 35 Einsätzen, die mehr oder minder glimpflich verliefen.

Als das Rückhaltebecken auf niederländischer Seite kurz hinter der Landesgrenze in Scherpenseel die gewaltigen Wassermassen nicht aufnehmen konnte, drohte Land unter im Übach-Palenberger Stadtteil Scherpenseel.

Von der Grenzstraat suchte sich das Wasser seinen Lauf, schoss die Heerlener Straße hinunter. Glücklicherweise nur bis zur Einmündung Viehweg. So schnell wie das Wasser gekommen war, war die Gefahr gebannt, das deutsche Kanalsystem hielt den Massen stand und verhinderte eine neuerliche Überschwemmung der gesamten Heerlener Straße.

Keine besonderen Auswirkungen hatte das Unwetter auf die Stadt Geilenkirchen. Lediglich die Löscheinheit Geilenkirchen musste zu drei Einsätzen ausrücken. In einem Ärztehaus an der Herzog-Wilhelm-Straße hatte sich Wasser ebenso angesammelt wie auf der Straße am Kreisverkehr Heinsberger Straße.

Über die Drehleiter entfernten die Feuerwehrmänner zudem in der Straße „An der Linde” das Abschlussblech eines Daches, das sich durch den Sturm gelöst hatte und eine Gefahr für Fußgänger bedeutete.

Nach dem Unwetter hatte die Wurm im Laufe des Freitags zahlreiche Wiesen und Felder im Bereich Hommerschen und Müllendorf/Würm überflutet. Doch am Nachmittag ging der Pegelstand wieder zurück.

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