Wohnvertel Ackerstraße: Investor und Bewohner feiern Fertigstellung

Eschweiler wächst weiter : „Baugebiete haben für mich oberste Priorität!“

Projektpartner und Bewohner feiern Fertigstellung des Viertels Ackerstraße. Bürgermeister drängt auf weitere Erschließungen.

  Eschweiler wächst. Und das als einzige Stadt in der Region. Eine erfreuliche Tatsache, die Bürgermeister Rudi Bertram zu betonen nicht müde wird. Und die zudem dafür sorgt, dass die Indestadt nicht nur bevölkerungsreicher, sondern auch jünger wird.

Beispiel Ackerstraße: Eschweilers beliebtes Neubaugebiet am Rande Kinzweilers, dessen 60 Baugrundstücke binnen kürzester Zeit – sprich: nicht einmal ein Jahr – Käufer gefunden hatten, ist so „jung“ wie kaum ein anderes Viertel. 134 Menschen leben jetzt, wo alle Häuser s gut wie fertiggestellt sind, hier. Im Mai 2016 begannen die ersten Bauherren, hier ihren Traum vom Eigenheim zu verwirklichen. Die Hälfte von ihnen zog es von außerhalb in die Indestadt. Heute leben hier 37 Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre, zehn junge Leute zwischen 18 und 25 Jahren, 53 Bewohner im Alter zwischen 26 und 40 Jahren, 32 im Alter von 41 bis 65 Jahren und zwei von 66 Jahren und mehr.

 34 200 Quadratmeter groß ist das Gelände am Nordrand Kinzweilers, das sich von der oft drückenden Enge anderer Neubauviertel wohltuend abhebt und sogar über einen kleinen „Festplatz“ verfügt. Eigentümerin war die Immobiliengesellschaft der Sparkasse (S-Immo) gemeinsam mit der Strukturförderungsgesellschaft der Stadt Eschweiler. Die insgesamt 23 126 Quadratmeter große Baulandfläche lässt rund 10 000 Quadratmeter Platz für Grün. 3,2 Millionen Euro investierte die S-Immo in das Neubaugebiet. Jetzt hatte Geschäftsführer Dietmar Röhrig die 134 Bewohner und weitere am Erfolg des Projekts Ackerstraße Beteiligte eingeladen, bei kühlen Getränken und leckerem Imbiss die Fertigstellung des Vorhabens zu feiern. Eines Neubauvorhabens, das nicht das letzte gewesen sein soll:

Dorffest“ an der Josef-Granrath-Straße: Dorrt feierten S-Immo und Stadt mit den Bewohnern die Fertigstellung des neuen Viertets. Foto: Rudolf Müller

„Baugebiete auszuweisen hat für mich oberste Priorität“, betonte Bürgermeister Rudi Bertram. „Wir müssen auf dem begonnenen Weg weitermachen; wir brauchen weiteres Bauland! Und dazu benötigen wir weitere Kooperationspartner“, lautete Bertrams Appell.

Das nächste Wohnbauprojekt steht bereits in den Startlöchern: Am Ortsrand von St. Jöris sollen in drei Bauabschnitten bis zu 70 Einfamilienhäuser entstehen. Auch hier ist ein regionaler Investor mit an Bord. Nachdem  die nötigen Vorarbeiten abgeschlossen sind – so nahm das Amt für Bodendenkmalpflege dort umfangreiche Untersuchungen vor –, könnte in Kürze der Startschuss fallen, hier ein ähnliches Viertel wie das an der Ackerstraße entstehen zu lassen. Auch das frühere Indestadion soll überbaut werden.

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