Donnerberger Gesprächskreis: Wohin steuer die Europäische Union?

Donnerberger Gesprächskreis : Wohin steuer die Europäische Union?

Der Donnerberger Gesprächskreis und Europaverein GPB laden zum Dialog im Rahmen des Europaforums für Donnerstag, 28. November, 17.30 Uhr, zu einer Informationsveranstaltung in die Donnerbergkaserne an der Birkengangstraße 140ein.

Nachhaltige Entwicklung steht seit langem im Mittelpunkt des europäischen Projekts. In den EU-Verträgen werden die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Dimensionen anerkannt. Aus diesem Grund war die EU auch maßgeblich an der Gestaltung der globalen Agenda 2030 beteiligt.

Der Donnerberger Gesprächskreis und Europaverein GPB laden zum Dialog im Rahmen des Europaforums für Donnerstag, 28. November, 17.30 Uhr, zu einer Informationsveranstaltung in die Donnerbergkaserne an der Birkengangstraße 140ein.

Die Agenda 2030 wurde im September 2015 auf einem Gipfel der Vereinten Nationen von allen Mitgliedsstaaten verabschiedet. Sie wurde mit breiter Beteiligung der Zivilgesellschaft in aller Welt entwickelt und stellt einen Meilenstein in der jüngeren Geschichte der Vereinten Nationen dar.

Die Agenda 2030 gilt für alle Staaten dieser Welt. Entwicklungsländer, Schwellenländer und Industriestaaten: Alle müssen ihren Beitrag leisten. Das Kernstück der Agenda bildet ein ehrgeiziger Katalog mit 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs).

Was ist dran an den europäischen Zielen für die Nachhaltigkeit. Wie groß ist die Bereitschaft, grenzüberschreitend zusammenzuarbeiten? Wie dringend dies erforderlich ist zeigen auch die Entschließungen des Ausschusses der Regionen auf. „ Wenn die EU zeigen will, dass sie es mit der Gerechtigkeit und dem Klimaschutz ernst meint, muss die Nachhaltigkeit mehr als nur eine Fußnote sein, nämlich unsere Richtschnur für das nächste Jahrzehnt Wir müssen uns gemeinsam mit den europäischen Regionen und Städten für den Aufbau einer nachhaltigen EU stark machen “, führte AdR-Präsident Karl Heinz Lambertz im Juni dieses Jahres aus. Die Juncker Kommission hatte ein Reflexionspapier Auf dem Weg zu einem nachhaltigen Europa bis 2030 vorgelegt. Im Hinblick auf nachhaltige Entwicklung verfügt Europa zwar über eine starke Ausgangsposition und eine solide Erfolgsbilanz, doch die großen Herausforderungen, vor denen die Welt im Bereich der Nachhaltigkeit steht, sind nicht von der Hand zu weisen. Die EU hat gute Voraussetzungen, um als weltweiter Spitzenreiter bei der Nachhaltigkeitswende globale Standards mitzuprägen und den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Nutzen aus ihrer Vorreiterrolle zu ziehen. Welche Erwartungen werden an die neue Kommission gestellt?

Unverzichtbar ist aber die Umsetzung auf der lokalen Ebene und letztendlich bei uns Bürgern.

Dr. Klaus Reuter ist Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW e.V . er nimmt den vielschichtigen Dialog auf. Die LAG 21 NRW wurde bereits 2001 gegründet. Seit 2002 bekleidet er die Funktion des Geschäftsführers dort. Dr. Klaus Reuter ist Diplom Biologe erst studierte und promovierte an der Ruhr Universität Bochum. Seine Schwerpunkte liegen u.a. im Bereich Entwicklung und Durchführung von Projekten, Kampagnen und Forschungsarbeiten zu den Themenfeldern Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Klimaanpassung, Ressourcenschutz, Biodiversität, Bildung für Nachhaltige Entwicklung, Demografischer Wandel.

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