Eschweiler/Zandvoort: Wind, Wellen und heiße Reifen beim ADAC GT Masters in Zandvoort

Eschweiler/Zandvoort : Wind, Wellen und heiße Reifen beim ADAC GT Masters in Zandvoort

Das ADAC GT Masters gastiert am kommenden Wochenende vom 17. bis 19. August in Zandvoort. Bei Wind, Wellen und Sand bietet das Starterfeld des ADAC GT Masters fast alles, was im Sportwagenbau Rang und Namen hat. Allen voran der Audi R8 LMS Ultra, gefolgt vom gewaltigen BMW M6 GT3, und der hubraumstarken Corvette C7 GT3-R.

Der brandneue Honda NSX GT3 stellt sich gleich zwei Herausforderungen aus Italien: Lamborghini bringt den Huracan GT3 an den Start und Ferrari kontert mit dem 488 GT3. Die Mercedes-Benz AMG GT3 dürfen natürlich nicht fehlen. Abgerundet wird das Starterfeld vom Sportwagenklassiker Porsche 911 GT3 R.

Der 4,307 Kilometer lange Kurs in Zandvoort ist überaus anspruchsvoll. Kuppen, Bodenwellen und nicht einsehbare schnelle Kurven machen ihn zu einer echten Fahrerstrecke. Eine der besten Überholmöglichkeiten auf der niederländischen Berg- und Talbahn bietet sich am Ende der Start- und Zielgeraden vor der „Tarzanbocht“. Nicht nur wegen der schnellen Kurven gilt Zandvoort als besonders anspruchsvoll. Der gesamte Kurs liegt mitten in den Dünen direkt an der Nordseeküste. Häufig herrscht ein böiger Wind, den die Fahrer in ihrem Rennwagen spüren. Zudem wird immer wieder Sand auf die Strecke geweht. Das Grip-Level kann also von Runde zu Runde variieren.

Claudia Hürtgen dabei

Die Corvette-Pilotin Claudia Hürtgen wird in Zandvoort mit RWT Racing auf der Corvette C7 GT3 an den Start gehen. Das Fahrerduo um die Aachenerin wird komplettiert von Sven Barth. Nach der Saison 2016 wurde es ruhig um die BMW-Werksfahrerin Claudia Hürtgen.

Dann 2018 die Rückkehr in das GT-Masters Feld mit der Corvette C7 GT3. Ihre Karriere begann im Kartsport und führte über die Formel 3 und die Sportwagen-Weltmeisterschaft in den Tourenwagen. Im GT-Masters stand Claudia Hürtgen bereits sieben mal ganz oben auf dem Siegerpodest. In der Trophywertung liegt Claudia Hürtgen, gemeinsam mit Teamkollege Sven Barth, auf dem 2. Platz im GT-Masters 2018. Ganz vorne in der Gesamtwertung das Schwesterauto von Callaway Competition mit Marvin Kirchhöfer und Daniel Keilwitz. Dicht dahinter, mit nur einem Punkt Rückstand, folgen Markus Pommer und Maximilian Götz mit dem Mercedes AMG GT3.

Der schnellste Markenpokal der in Deutschland — der Porsche-Carrera-Cup Deutschland — geht bereits die 29. Saison. Der Porsche 911 GT3 Cup des basiert auf dem Leichtbau- Straßensportwagen 911 GT3 RS (Typ 991). Der Motor des Rennwagens hat einen 4,0-Liter-Boxermotor und eine Spitzenleistung von 485 PS. Michael Ammermüller führt die Tabelle an, gefolgt von Thomas Preinig. In der ADAC TCR Germany starten seriennahe, aber leistungsstarken Tourenwagen die spannenden und bezahlbaren Motorsport bieten. Die TCR-Boliden mit Frontantrieb und Zwei-Liter-Turbomotoren leisten rund 350 PS. An jedem Rennwochenende werden zwei Sprintrennen über eine Distanz von jeweils 30 Minuten ausgetragen.

Mit einem imposanten Starterfeld von 30 Fahrzeugen sind hautenge „Rad-an-Rad-Duelle“ garantiert. In der TCR-Germany startet der Audi RS3 LMS TCR gemeinsam mit dem Cupra TCR, das Sportmodell aus dem Hause Seat. Mit dabei auch der Honda Civic Type R — TCR, dem Opel Astra TCR, der Peugeot 308, Renault Megane und der VW Golf GTI TCR: Eine Premiere feierte am Nürburgring der Hyundai i30 NTCR.

(rfr/squ)
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