Eschweiler: Wichtige Imagekampagne für die Stadt

Eschweiler: Wichtige Imagekampagne für die Stadt

Zwischen den Polen Niveau und Bezahlbarkeit pendelte sich die Diskussion beim Citymanagement-Stammtisch im Haus Lersch ein. Tenor nach der angeregten Gesprächsrunde mit Geschäftsleuten und Politikern: Eschweilers Stadtfeste haben ihren Sinn und Zweck.

Trotzdem blickte man kritisch auf das zurückliegende Frühlingsfest. Trotzdem: „Es war viel Betrieb in der Stadt und richtig was los in den Geschäften”, sagte Citymanagement-Vorsitzender Klaus-Dieter Bartholomy. Zudem sei es falsch, betonte Michael Strauch, den Erfolg eines Stadtfestes allein mit dem Blick in die Kasse zu bewerten. „So ein verkaufsoffener Sonntag ist vornehmlich eine Imagekampagne für unsere Einkaufsstadt.”

Der Vorstand zeigte sich aber auch selbstkritisch und möchte in Zukunft die Ausmaße der Stände von auswärtigen Händlern einschränken. Aber: „Diese Leute bringen das Geld mit, das wir für die Durchführung eines Stadtfestes brauchen”, so Bartholomy.

Möchte man ein qualitativ hochwertigeres Stadtfest in der Indestadt veranstalten, müsse auch mehr Geld zur Verfügung stehen. Auch ein professioneller Citymanager, der sich neben solchen stadtweiten Aktionen um die Vermarktung von Leerständen und um das Gesamtbild Eschweilers als Einkaufsstadt kümmert, wurde von den Teilnehmern als weiterhin erstrebenswertes Ziel genannt.

Wichtiger sei aber zunächst, in der Kaufmannschaft einen noch stärkeren Zusammenhalt und die Bereitschaft zur aktiven Unterstützung der Stadtfeste zu fördern. Nur so sei ein steigendes Niveau bei kommenden Stadtfesten zu realisieren. „Natürlich träumen wir vom historischen Jahrmarkt, von Gauklern und Bands, aber das sind nun mal alles nur Träumereien. Diese Leute herzulotsen, kostet sehr viel Geld”, nahm Vorstandsmitglied Michael Strauch kein Blatt vor den Mund.

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