Eschweiler: Wenn die jecken Blaublüter unter sich sind . . .

Eschweiler: Wenn die jecken Blaublüter unter sich sind . . .

Gute Laune, Heiterkeit und Frohsinn herrschten im Haus Lersch beim blaublütigen, närrischen Volk. Gemeinsam mit ihren Frauen feierten Prinzen und Zeremonienmeister vergangener Jahre gemeinsam und erinnerten sich auch gerne wieder zurück an ihre eigene ganz besondere Zeit als Prinz oder Zeremonienmeister in der Karnevalshochburg Eschweiler.

Alle hatten etwas zu erzählen, denn was gibt es schließlich Schöneres als einmal Prinz oder Zerm von Eschweiler zu sein?

Es standen auch einige Ehrungen auf dem Programm: Wolfgang I. (Mertens) und Zerm Karl-Heinz (Förster) bildeten vor zehn Jahren das närrische Gespann der Stadt und wurden dafür geehrt, Helge I. (Dickmeis) und Zerm Detlef (Frohn) wurden für elf Jahre geehrt, Alfred I. (Prothmann) und Zerm Felix (Weinberg) für 20 Jahre, Karl II. (Velden) und Zerm Karl-Willi (Erasmi) für 25 Jahre, Klaus I. (Delille) und Zerm Walter (Jakobs) für 30 Jahre. Zerm Paul (Herzog), war mit seinem Bruder, Prinz Jupp III. (Herzog), vor 60 Jahren als Gespann in Eschweiler unterwegs.

Als närrisches Jubiläum besonders gefeiert wurden Günter I. (Wiese) und sein Zerm Josef (Kaldenbach) für 22 Jahre. Sie erhielten den Ehrenkrug und eine Urkunde. Für die musikalische Unterhaltung sorgte Jürgen Meier.

Und dann war es auch schon so weit. Ein weiterer Höhepunkt des Abends wartete schon. Prinz Wolfgang II. und sein Zerm Frank wurden von den Prinzen feierlich empfangen und alle waren sich einig: In dieser Session ist niemand wichtiger als der aktuelle Prinz. Prinz Wolfgang II. stand an diesem Abend über den Prinzen und Zeremonienmeister Eschweiler und war sichtlich stolz. Stolz darauf, bald dieser blaublütigen Sippschaft anzugehören und stolz auf seinen Zeremonienmeister, „denn ohne ihn sei er nur die Hälfte wert“, so der Prinz.

Und auch der Stubenälteste, Ralf I. (Boltz), war sichtlich zufrieden. „Jedes Jahr gibt es etwas Neues bei den Blaublütigen, so tritt keine Routine auf. Und das Besondere: Hier sind wirklich Gleiche unter Gleichen, und jeder wird auch so behandelt. Gemeinsam wird gefeiert und ganz besonders natürlich der diesjährige Prinz. Als Party der Lebensfreude kann man es, denke ich, ganz gut beschreiben.“

(jlm)
Mehr von Aachener Nachrichten