Eschweiler-Weisweiler: Weisweiler früher: Dias, über die man „muule“ kann

Eschweiler-Weisweiler: Weisweiler früher: Dias, über die man „muule“ kann

Wie sah Weisweiler in den 50er Jahren aus? Mit dieser Frage beschäftigte sich nun der Arbeitskreis 5 „Stadtteilforschung Weisweiler“ des Eschweiler Geschichtsvereins. Arbeitskreisleiter Franz Hirtz hatte zum Lichtbildervortrag in das Pfarrheim St. Severin geladen und viele Interessierte waren gekommen.

In gemütlicher Runde schauten sich die Anwesenden die verschiedenen Dias an, die Hirtz ausgewählt hatte. Und auf diesen gab es einiges zu bewundern. Nicht nur die verschiedenen Geschäfte auf der Hauptstraße, sondern auch das alte Gemeindehaus sowie Luftaufnahmen des Stadtteils wurden an diesem Abend gezeigt. Auch Bilder des alten Freibades und vom Karneval waren dabei.

Immer wieder steuerten auch die Besucher etwas Wissenswertes zu den Bildern bei und ließen so die Vergangenheit lebendig werden. Darüber freute sich auch Hirtz, der den Abend unter das Motto „kicke und muule“ gestellt hatte.

Rund 100 Besucher

Zweimal im Jahr veranstaltet Hirtz gemeinsam mit Manfred und Katharina Rheinberg den beliebten Dia-Abend zu unterschiedlichen Themen. Er selbst sammelt die Aufnahmen des Stadtteils schon seit vielen Jahren. Angefangen hat alles vor 30 Jahren.

„So lange sammle ich schon Postkarten und ich konnte meine Sammlung über die Jahre erweitern“, sagt Hirtz. „Mittlerweile habe ich auch über 2000 Dias von Weisweiler in meiner Sammlung.“

Auch an diesem Abend begeisterten die alten Aufnahmen von Weisweiler und Hücheln die etwa 100 Besucher. „Für uns ist es ein toller Antrieb, wenn wir sehen, dass sich ältere Menschen freuen“, meint Hirtz. Der nächste Vortrag soll Anfang des kommenden Jahres stattfinden.

Dann will der Arbeitskreisleiter Dias zum Thema Karneval zeigen. An diesem Abend stellten auch Edmund Schain und Franz Wilhelm Balden ihr Buch „Weisweiler — ein Ort verändert sich. Von der Jülich´schen Unterherrschaft zur Industriegemeinde“ vor.

(se)