Tennis: Finale der ersten Eschweiler Open in Sichtweite

ESG-Tennis : Finale der ersten Eschweiler Open in Sichtweite

Der Finaltag der von der ESG-Tennis ausgerichteten „1. Eschweiler Open“ ist in Sichtweite. Am Samstag werden auf der Anlage in Bergrath ab 13.30 Uhr die Siegerinnen und Sieger in den sechs Hauptkonkurrenzen und sechs Nebenrunden des Leistungsklassenturniers ermittelt. Sollte bis dahin das Wetter den Organisatoren Probleme bereiten, steht der Sonntag als „Ausweich-Finaltag“ zur Verfügung.

Sportlich haben die beiden indestädtischen Vereine ESG und Blau-Gelb noch das eine oder andere Eisen im Feuer: In der Herren-Konkurrenz steht der ESG’ler Patrick Glowaki nach seinem Viertelfinal-Sieg über Johannes Förster (Kurhaus Aachen) in der Vorschlussrunde und trifft dort am Freitagabend auf dessen Vereinskameraden Paul Thelen. Dagegen mussten Thomas Wings und David Pieters (beide ESG) gegen starke Gegner die Segel streichen.

Im Herren 40-Wettbewerb spielt Kamal Borki (ESG) bereits am Donnerstagabend um einen Finalplatz. Nach dem 7:6 und 6:3-Erfolg über Jens Backe (TC Aachen-Brand) in der Runde der letzten Acht wartet nun um 18.30 Uhr Thomas Schubert (TV Huchem-Stammeln) auf den Lokalmatadoren. Zeitgleich kämpft Achim Zimmermann (BG Eschweiler), der in seinen beiden bisherigen Partien ein einziges Spiel abgab, gegen Herbert Pfeil (BW Stolberg) um den Einzug in das Endspiel der Herren 50-Konkurrenz. Bei den Damen wird eine ESG-Spielerin definitiv das Finale bestreiten: In der Vorschlussrunde kommt es am Freitag um 17 Uhr zum Vereinsduell zwischen Karine Miller und Barbara Lipinska. Im Juniorenturnier fordern die Blau-Gelben Tim Keusgen, David Contzen und Moritz Boese den an Nummer eins gesetzten Karlo Sohrab (TC Aachen-Brand).

Nach Siegen über Jens Baumann und Sven Heyer stand Thomas Wings im Viertelfinale des Herren-Turniers vor einer Mammutaufgabe. Auf der anderen Seite des Netzes wartete mit Martin Cornelius (RW Düren) der topgesetzte Spieler. Doch davon ließ sich der ESG’ler nicht ins Bockshorn jagen. Mit variablem Spiel nahm er seinem Gegner früh den Aufschlag ab und ging im ersten Satz mit 2:1 in Führung.

Zwar kassierte er postwendend das Re-Break, blieb aber dran und führte beim Zwischenstand von 2:3 mit 40:0 bei eigenem Aufschlag. Einige unkonzentrierte Momente, die Martin Cornelius zum Einstand nutzte, und zwei Doppelfehler in Folge kosteten dann aber Spiel und Satz. Doch auch im zweiten Satz wusste Thomas Wings dem Favoriten Paroli zu bieten, führte 3:1 und 4:3 (Break vor), ließ aber erneut einige Chancen ungenutzt, so dass der Spieler von RW Düren am Ende mit 6:2 und 6:4 die Oberhand behielt. Mehr Spielglück hatte Patrick Glowaki, der nach klarem ersten Satz (6:1) gegen Johannes Förster auch im zweiten Durchgang die Nerven behielt und diesen mit 7:5 für sich entschied.

Nervenaufreibend verlief das Herren 50-Viertelfinale zwischen Peter Haepp (ESG) und Herbert Pfeil (BW Stolberg). Der Kupferstädter sicherte sich mit 6:4 den ersten Satz, doch Peter Haepp blieb dran, gewann Satz Nummer zwei im Tie-Break und machte somit den Match-Tie-Break notwendig, in dem er denkbar knapp mit 8:10 das Nachsehen hatte.

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