Eschweiler: Stadt trauert um Günther Jacquorie

Eschweiler: Stadt trauert um Günther Jacquorie

Es gibt kaum einen Verein, der nicht auf sein Engagement zählen konnte. Auch zum 100-jährigen Bestehen des Spielmannszugs der Freiwilligen Feuerwehr stellte Günther Jacquorie die Festschrift zusammen und ließ darin die Geschichte des Korpses aufleben.

Die Feierlichkeiten am Wochenende erlebte er jedoch nicht mehr: Der „Röetsche Jong”, wie er sich selbst gerne und mit Stolz bezeichnete, starb am Freitag nach einer schweren Krankheit im Alter von 75 Jahren.

Günther Jacquorie war ein Tausendsassa, wie er im Buche steht, war aktiv in der Gewerkschaft, in der Kommunalpolitik für die CDU und in zahlreichen Vereinen und Organisationen.

Wenn ehrenamtliche Arbeit gefordert war, dann war er stets zur Stelle, nicht nur in vorderster Front, sondern auch - und auch das zeichnete ihn aus - hinter den Kulissen. „Halbe Sachen waren nie mein Ding”, sagte er über sich selbst. Mit ihm verliert Röthgen und die ganze Stadt einen herausragenden Vertreter.

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

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