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Eschweiler-Weisweiler: SPD Weisweiler: Dietmar Krauthausen übernimmt das Zepter

Eschweiler-Weisweiler : SPD Weisweiler: Dietmar Krauthausen übernimmt das Zepter

Wachwechsel beim SPD-Ortsverein Weisweiler: Nach 14 Jahren übergab Gerhard Tirok das Amt des Vorsitzenden an Dietmar Krauthausen. Auch Geschäftsführerun Angelika Zimmermann gaben ihr Amt auf.

Tirok ließ die 14 Jahre Revue passieren: „Eine bewegte Zeit.“ Nach dem Bericht der Kassiererin Angelika Köhler konnten die Vorstandsneuwahlen beginnen. Zum neuen Vorsitzenden wurde Dietmar Krauthausen mit 14 von 15 Stimmen bei einer Enthaltung gewählt.

Zum laufenden Strukturwandel, der vor allem das RWE-Kraftwerk Weisweiler treffe, sagte er, dass man diesen mit Bedacht und Verstand angehen müsse, zudem müssten die Bürger und Politiker kreativ sein und Ideen für die Zukunft entwickeln. Er sieht Weisweiler im Wandel.

Die weiteren Wahlen ergaben folgenden Vorstand: Zu stellvertretene Vorsitzende wurden Karin Beierle, Walter Bodelier und Norbert Buhl gewählt. Geschäftsführer ist Christian Zylus und sein Stellvertreter ist Herbert Schaaf.

Kassiererin bleibt Angelika Köhler, als Stellvertreter fungiert Siegfried Kahnau. Die Beisitzer sind: Andrea Bodelier, Finn Bodelier, Elisabeth Hammes, Rolf Tiefert, Gerd Tirok, Fred Werges, Angelika Zimmermann und Georg Urbach. Martin Schmitz wurde zum Revisor gewählt.

Nadine Leonhardt, SPD-Fraktionsvorsitzende, richtete nach den Wahlen noch einige Worte an die Mitglieder. Auch sie bezog sich auf das Kraftwerk, das ein wichtiger Arbeitgeber sei. „Wie können wir den Strukturwandel gestalten?“, lautete ihre Frage. Sie sagte, dass man Industriearbeitsplätze behalten müsse.

„Eschweiler hat eine gute Lage, eine gute Infrastruktur und einen guten Zugang zum Internet.“ Dies sei ein großer Standortvorteil und könne für Eschweiler noch von großem Nutzen sein. Jedoch sei der Strukturwandel eine Aufgabe, die Eschweiler noch eine ganze Zeit beschäftigen werde. Man brauche Konzepte und Ideen.

Laut Leonhardt hat die Stadt noch weitere Umbrüche zu bewältigen: „Die Einzelhandelsstrukturen müssen unterstützt werden.“ Hierbei seien auch schon verschiedene Konzepte in der Entwicklung. So solle ein Einzelhandelskoordinator, der neue Entwicklungen auffangen und diese umsetzen könne, installiert werden.

Auch über das Thema Flüchtlinge sprach Nadine Leonhardt. So würden die zugewiesenen Flüchtlinge nicht nur in städtischen Unterkünften, sondern auch in verschiedene Wohnungen untergebracht. Laut Leonardt liege die aktuelle Zahl bei ungefähr 900. Außerdem nehme das Jugendamt unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Obhut, die vom Haus St. Josef betreut werden.

Zwei Drittel der Flüchtlinge würden dezentral in Wohnungen leben. „So können sie sich integrieren und sich leichter an ihr Leben gewöhnen“, sagte sie. Auch den sozialen Wohnungsbau soll es wieder geben, zunächst müsse man dafür geeignete Flächen finden.

(jw)