Jahreshauptversammlung: SPD-Ortsverein Mitte startet mit bewährtem Team in neue Runde

Jahreshauptversammlung : SPD-Ortsverein Mitte startet mit bewährtem Team in neue Runde

Gut vorbereitet, da mit bewährtem Erfolgsteam, startet der SPD-Ortsverein Eschweiler-Mitte in die nächsten zwei Jahre Vorbereitung zur Bundestagswahl 2021.

Vorsitzender Stephan Löhmann, der mit nahezu allen bisherigen Vorstandskollegen weiter arbeiten wird, zeigte sich bei der Jahreshauptversammlung angesichts jüngster politischer Auseinandersetzungen auf Städteregions- wie Stadtverbandsebene kämpferisch und sehr zuversichtlich, die sozialdemokratischen Ziele im Sinne der Eschweiler Bürger zu erreichen.

„Kann es sein, dass die Stadt dieses schwere Versäumnis zahlen muss?“, die stellvertretende Städteregionsrätin Christiane Karl ging in ihrem Grußwort zur Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins am Dienstag auf die nicht gezahlte Körperschafts- und Umsatzsteuer aus städteregionseigenen Unternehmungen in Höhe von etwa acht Millionen Euro ein.

Die SPD fordert, die ausstehende Steuernachzahlung aus der allgemeinen Rücklage der Städteregion zu finanzieren und nicht aus der Regionsumlage, was einer Belastung Eschweilers von voraussichtlich 1,6 Millionen Euro gleich kommen würde. Dem hat allerdings Bürgermeister Rudi Bertram eine Absage erteilt und entschlossenen Protest angekündigt.

In dieser entschlossenen Stimmung bettete OV-Vorsitzender Stephan Löhmann seinen Rechenschaftsbericht ein. Von Spielplatz-Modernisierungen, der Errichtung des Basketballfelds an der Indestraße, geschaffenen Parkräumen am ehemaligen Indestadion, der Anschaffung mobiler Bänke, einem Konzept zur attraktiveren Nutzung des Mittwochs- und Samstags-Marktes und Fahrradboxen am Euregiobahn-Haltepunkt. Eschweiler-West wusste der Sozialdemokrat ebenso zu berichten wie über die Integrationsarbeit, Unterstützung von Schul- und Sozialarbeit, Digitalisierung der Eschweiler Schulen, OGS-Ausbau und zukünftiger Errichtung weiterer Sportmöglichkeiten für Vereine.

Die SPD der Stadtmitte blickt auf ein arbeitsreiches und aus Sicht ihres Vorsitzenden sehr gelungenes Jahr zurück. Was fehle, so stellte Löhmann allerdings unmissverständlich fest, sei „konstruktive, abgestimmte Oppositionsarbeit“ im Stadtrat. Er beobachte vor allem Verzögerungen und Bremserei bei für die Stadt wichtigen Projekten wie der Weiterentwicklung des Rathausquartiers.

Von Verzögerungen konnte bei der anschließenden Neuwahl des Vorstands des Ortsvereins hingegen keine Rede sein. Nach der einstimmigen Entlastung des alten Vorstandes im Anschluss an den Bericht von Kassiererin Tatjana Kirschvink wählten die Genossen ihren bewährten Vorstand mit Vorsitzendem Stephan Löhmann, seinen Stellvertretern Edeltraud Lindner und Ugur Uzungelis, Geschäftsführer Aaron Möller, dem stellvertretenden Geschäftsführer Klaus Fehr, Kassiererin Tatjana Kirschvink und Pressesprecher Marcus Steigels mit klarer Mehrheit wieder.Lediglich die Posten des stellvertretenden Kassierers und des Bildungsbeauftragten wurden mit Rene Trott und Wolfram Markus neu besetzt.

Gemeinsam mit der Integrationsbeauftragten Ramona Engels, dem Seniorenbeauftragten Willi Schleip und 17 Beisitzern nimmt die SPD  ihre Aufgaben in Angriff und möchte auch bei „schwieriger Lage der Bundespartei“, wie Stephan Löhmann die Rahmenbedingungen bezeichnete, weiter erfolgreiche, nach vorne gerichtete und pragmatische  Arbeit für die Bürger der Indestadt verrichten.

(vr)
Mehr von Aachener Nachrichten