Laternen versetzt, Bürgersteig barrierefrei: SPD-Ortsverein besichtigt erfolgreiche Maßnahmen gegen Hindernisse in Röhe

Laternen versetzt, Bürgersteig barrierefrei : SPD-Ortsverein besichtigt erfolgreiche Maßnahmen gegen Hindernisse in Röhe

Im Mai 2017 luden der SPD-Ortsverein Eschweiler-Mitte und die Ratsmitglieder Klaus Fehr und Petra Secker zu einer Ortsbegehung unter dem Motto „Barrierearmes Röhe“ ein. Zahlreiche Bürger folgten damals der Einladung und so konnten neben einer Bestandsaufnahme des Status Quo auch zahlreiche Anregungen gesammelt und aufgenommen werden.

Seit unserer Ortsbegehung ist einiges passiert“, betont SPD-Ratsmitglied Klaus Fehr. „Wir haben im städtischen Haushalt die Möglichkeit geschaffen, kleinere bauliche Veränderungen an Straßen, Wegen und Plätzen vorzunehmen, wie beispielweise Bordsteinabsenkungen oder Querungshilfen, die für Barrierefreiheit sorgen. Auch in Röhe konnten wir durch diese Möglichkeit schon einiges tun.“ Klaus Fehr bezieht sich konkret auf die Bordsteinabsenkung an der Schulstraße Ecke Aachener Straße in Röhe, wodurch das Überqueren der Straße für Rollstuhlfahrer, Menschen mit Rollatoren oder Kinderwagen inzwischen deutlich erleichtert und sicherer gemacht wurde.

Die Sozialdemokraten konnten jetzt die nächste erfolgreich umgesetzte Maßnahme besichtigen. Vier Laternen in der Erfstraße standen seit Jahrzehnten inmitten des Gehwegs und erlaubten zwar Fußgängern das Passieren – wer jedoch einen Kinderwagen schob oder auf einen Rollstuhl und Rollator angewiesen war, musste den Gehweg vor jeder Laterne über einen hohen Bordstein verlassen und sich auf die Straße bewegen. Auf Antrag von SPD-Ratsmitglied Klaus Fehr hin, konnten diese Laternen nun um etwa einen halben Meter an den Rand des Gehwegs versetzt werden, sodass die Breite des Bürgersteiges nunmehr für mobilitätseingeschränkte Menschen und Kinderwagen ausreicht.

„Wir haben schon einiges erreicht, aber müssen weiter mit offenen Augen durch unsere Straßen gehen. Der nächste Schritt wird sein, mich weiter für eine Verbesserung der Querungshilfe vor der Röher Kirche einzusetzen. Hier ist der Landesbetrieb Straßen.NRW zuständig, sodass die Umsetzung einer baulichen Veränderung etwas langwieriger ist“, betont KIaus Fehr.

Ziel: Weiterhin Barrieren abbauen

Und auch Stephan Löhmann, Wolfram Markus und Aaron Möller vom SPD-Ortsverein Eschweiler-Mitte ergänzen: „Wir sind weiter achtsam und möchten Hindernisse und Barrieren Schritt für Schritt abbauen. Dabei wird uns nicht alles möglich sein. Aber schon kleine Maßnahmen, die schnell übersehen werden, haben für viele Menschen einen großen und wichtigen Effekt.“

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