Eschweiler: Skaten ist ein Lebensgefühl

Eschweiler: Skaten ist ein Lebensgefühl

„Skaten ist ein Lifestyle”, sagt Klaus Dieter Span. Mit dem Board über die Rampen zu rollen, entlang der Kanten zu rutschen - dem so genannten Grinden -, bei spektakulären Sprüngen Tricks vorzuführen, Skateboardfahren ist ein Lebensstil.

Und noch viel mehr. Das weiß Didi, wie ihn alle auf der Eschweiler Skateparkanlage nur rufen, allzu gut. Der Inhaber des Dürener Skateshops „Blackbox” war bereits Vize-Europameister, mehrmaliger Deutscher Meister, und seit drei Jahren ist er Organisator eines regionalen Skateturniers, dessen Finale auf der in Skaterkreisen hoch gehandelten Anlage in der Indestadt stattfand.

In Düren, Langerwehe und Ellen wurden die Vorrunden des „Neighborhood-Cups 2009” ausgefahren. Ein Cup für die Skater der Region, also eine Art Nachbarschafts-(auf englisch: Neighborhood)-Wettbewerb. Auch in seiner Heimatstadt Eschweiler wieder ganz vorne dabei war Martin Huppertz.

Der 17-Jährige zeigte sein ganzes Können bei den Trickkategorien Grab (Tricks, bei denen man das Board greift), Flip (Tricks bei denen sich das Board um die eigene Achse dreht) und Grind.

Gestartet in der A-Gruppe, den von Shops gesponserten Skateboardern, schaffte es der Indestädter in der Endabrechnung auf den zweiten Platz der Gesamtwertung. „Und das, obwohl ich in Ellen gar nicht gestartet bin”, sagt der sichtlich erschöpfte Berufskolleg-Schüler stolz.

Nebenbei sprühte Graffiti-Künstler Marcel Prescha mit einigen Jugendlichen noch sowohl den Schümmer-Container und die Kletterwand (passenderweise mit tollen Free-Climbing-Motiven) auf dem nahegelegenen Spielplatz an. Wahre Hingucker für vorbeifahrende Autofahrer.