Sessionseröffnung der Lätitia Blaue Funken Weisweiler

Karnevalsstart : Lätitia Weisweiler eröffnet die Session

Die Weisweiler Festhalle war am Samstagabend proppenvoll. Kein Wunder, feierte die KG Lätitia von 1878 Blaue-Funken-Artillerie Weisweiler doch ihre diesjährige Sessionseröffnung. Das Programm versprach hochkarätige Unterhaltung – und hielt dies über vier Stunden auch ein.

Es schien, als wäre in der großen Festhalle in Weisweiler kein Platz mehr frei, so dicht saßen hunderte Narren nebeneinander und freuten sich auf einen unterhaltsamen Abend. Dieser begann mit der Begrüßung durch Präsident Ralf Hesselmann und natürlich traditionsgemäß dem Auftritt der Funken. So präsentierte sich zunächst der Funkenblock, dann die Jugendgarde.

Auch Tanzmariechen Alina Brosius und das Tanzpaar Lisa-Marie Zilken und Achim Kolvenbach zeigten ihr Können. Dann nutzten zunächst Ralf Hesselmann und Kommandant Ralf Kaever die Gelegenheit, mit Georg Auzinger, Stefan Mock, Jürgen Plumm und Helmut Brief vier neue Ehrensenatoren der Blauen Funken Weisweiler zu ernennen. Anschließend betrat das geschäftsführende Eschweiler Karnevalskomitee die Bühne. Es zeichnete den Ehrenpräsidenten der Lätitia, Jürgen Hipp, und den Ehrenvorsitzenden Ottmar Krauthausen jeweils mit dem BDK-Verdienstorden in Gold mit Brillanten aus. Uwe Müller erhielt das Goldene Stadtwappen des Eschweiler Karnevalskomitees.

Den Ehrungen folgte die erste Büttenrede des Abends. Diese hielt „Ne Kölsche Schutzmann“ Jupp Menth, der sein Comeback feierte. Dabei kriegten einige Promis von Claudia Roth, über Rainer Calmund bis zu Sophia Wollersheim teilweise im wahrsten Sinne des Wortes ihr Fett weg. So hätte laut Menth Rainer Calmunds Gürtel als Vorbild für einen Kreisverkehr in Leverkusen gedient. Nach dieser ersten Attacke auf die Lachmuskeln des Publikums ehrte Präsident Ralf Hesselmann noch zwei weitere Mitglieder seiner Gesellschaft: Ruth Felber und Winfried Winkler erhielten die höchste Auszeichnung der Lätitia, den goldenen Stern mit dem Wappen zu Weisweiler.

Dann war der Moment gekommen, auf den sich wohl die meisten Gäste der Lätitia gefreut hatten: Keine geringeren als „Die Höhner“ betraten die Bühne der Weisweiler Festhalle und sangen – auch gemeinsam mit dem Publikum - ihre Hits wie „Echte Fründe“, „Alles, was ich will“ und „Viva Colonia“. Ebenso präsentierten sie ihr neues Lied „Wir halten die Welt an“, bei dem das Publikum auf Kommando auch „einfror“. Auf den Ohren- folgte der Augenschmaus. Die Blue Dance Girls, ein Eigengewächs der Lätitia, zeigten ihren neuen Tanz und verwandelten sich dabei von typischen Hausfrauen in sexy Schulmädchen und Showgirls.

„Ne Weltenbummler“ Gerd Rück berichte anschließend unter anderem von seinem „Preisvergleich“ für die Beichte bei katholischen und evangelischen Pfarrern. Danach ging es gleich doppelt musikalisch weiter: Hans-Peter Jonen sang Stimmungshits wie beispielsweise „Leev Marie“ und „Drink doch eine met“. Im neuen Look und mit bekannt gutem Sound präsentierten sich dann „Die Weisweiler“.

Unter Leitung von Oliver Brosius hatten sie unter anderem Songs wie „Heimat“, „Mensche“ oder „Westerland“ mitgebracht. Auch zu fortgeschrittener Stunde wussten dann die Tänzerinnen und Tänzer des Tanzcorps Höppe Kroetsch zu überzeugen und verwöhnten das Publikum mit einem komplett zweiten Tanz als Zugabe. Zum Abschluss eines fulminanten Abends durfte natürlich ein weiteres Highlight nicht fehlen. So hatte die Lätitia mit den "Domstürmern" weitere Kölner Prominenz zu Gast. Und auch diese hatten neben bekannten Gassenhauern wie „Mach dein Ding“ ein neues Lied im Gepäck. So kam „Alles im Fluss“ beim Weisweiler Publikum gut an.

(zsa)
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