Eschweiler: Serie „Mobiltalk” soll fortgesetzt werden

Eschweiler: Serie „Mobiltalk” soll fortgesetzt werden

„Politiker beißen nicht”. Das war die erste Erkenntnis von Jugendlichen bei der Veranstaltungsreihe „Mobiltalk” in den Wochen vor der Kommunalwahl.

Diese Serie soll nun fortgesetzt werden, und das nicht erst vor der nächsten Wahl, hieß es in der jüngsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses.

Natürlich hatte bei der Mobiltalk-Serie im August die Kommunalwahl im Vordergrund gestanden. Aber Politiker sollen nicht nur vor den Wahlen mit jungen Menschen reden. „Solche Veranstaltungen sollte es ein- bis zweimal im Jahr geben, auch in wahlkampffreien Zeiten”, regte Achim Schyns (SPD) an.

Das sahen die Vertreter der anderen Parteien genau so. Beispielsweise bei Planungen und Projekten in Außenorten der Stadt könnten solche Mobiltalk-Runden ein gute Mittel sein, junge Menschen in die Planung einzubeziehen, sagte Frank Kortz (CDU).

Bei der Serie „Mobiltalk!”, die von der Mobilen Jugendarbeit der Stadt organisiert worden war, trafen sich die jugendpolitischen Sprecher der Parteien an Orten wie etwa der Skateanlage an der Indestraße mit Jugendlichen. Themen waren unter anderem die Freizeitangebote der Stadt für Jugendliche, Schulprobleme und Ausbildungsangebote.

Für eine Fortsetzung der Mobiltalk-Serie hatten sich auch die angesprochenen Jugendlichen selber eingesetzt. Jugendarbeiter Oliver Krings: „Ausgehend von diesen Erfahrungen soll zukünftig ein kontinuierlicher Kontakt und Austausch zwischen den Jugendlichen und der Politik, begleitet und moderiert durch die Mobile Jugendarbeit, erfolgen.”