Eschweiler: Schulpause heißt: Mann gegen Mann in freier Wildbahn

Eschweiler: Schulpause heißt: Mann gegen Mann in freier Wildbahn

„Wenn der Edukator erzählt”, ist das „LibroDrom” vollbesetzt. So auch am Dienstagabend, als Wendelin Haverkamp einmal mehr in der Eschweiler Buchhandlung zu Gast war, um von den Erlebnissen seines Alter Egos Anton Hinlegen, Lehrer am Karl-Heinz-Plum-Guminasium, zu berichten.

Nachdem bislang rund 350 Geschichten des Vorzeigepädagogen im Radio zu hören waren, brachte der Wahl-Aachener die „Abenteuer” nun in einem zweiten Buch erneut zu Papier.

Los ging´s mit der „Prüfungskommission”, die sich zur Aufgabe gemacht hatte, zu ergründen, ob sich das Karl-Heinz-Plum-Guminasium nicht besser als Kantine für das Straßenverkehrsamt oder als Streusalzdepot eigne. Doch da hatte sie die Rechnung ohne das Lehrerkollegium gemacht.

Dieses entwickelte einen Abwehrplan und gründete die „Aktionsgruppe Schulprogramm” (AGS). Der Direktor meldete sich am Prüfungstag verabredungsgemäß krank, („um nachher sagen zu können, er habe von nichts gewusst”), der Religionspädagoge Monsignore Stramm führte die Prüfungskommission in die Katakomben, fand die Notbeleuchtung aus dem Jahre 1944 (schließlich sollten die Dreharbeiten zum Film „Der Untergang” ursprünglich im Keller des Karl-Heinz-Plum-Guminasiums stattfinden) und führte auch kurz die biologischen Experimente auf der Schultoilette vor.

Fazit der Kommission: Das Gebäude eignet sich weder als Kantine noch als Streusalzdepot, aber hervorragend für die Unterbringung eines Gymnasiums.

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