20 Jahre Betreuung Röhe: Schulfest zum runden Jubiläum

20 Jahre Betreuung Röhe : Schulfest zum runden Jubiläum

Gute Gründe zum Feiern hat die Katholische Grundschule Röhe, denn die vom Förderverein getragene Betreuung wird 20 Jahre alt. Anlässlich des runden Jubiläums zelebrierte die Schule ein Fest mit zahlreichen Mitmach-Aktionen, den facettenreichen AG’s und einer magischen Überraschung ganz am Schluss.

Wenn freitags die Schulglocke klingelt, atmen Schüler auf. Das taten die Pennäler auch in Röhe, doch war zum Start des vergangenen Wochenendes noch lange nicht Schluss, denn mit 20 Jahren Betreuung an der Katholischen Grundschule sollte ein buntes Fest gefeiert werden. Um 15 Uhr fiel der Startschuss für einen Nachmittag, der reich war an Aktionen zum Mitmachen, denn nicht nur die Tanz-AG präsentierte sich in der Schulaula. Salz-Teig wurde gebacken, bei der Kreativ-Werkstatt wurde gebastelt und Handarbeiten mit Wolle, Faden und Co. angefertigt.

Nachmittagsbetreuung seit 1999

Nebst Schulleitung hatte sich der Förderverein der Grundschule bemüht, abwechslungsreiche Stunden auf die Beine zu stellen. Das tut er auch in der Nachmittagsbetreuung bei normalem Schulbetrieb und das seit nunmehr als zwei Jahrzehnten. Im Januar 1999 ging es mit neun Kindern los, die bis in den späten Mittag betreut wurden. Stetig wurde das Angebot erweitert, da der Bedarf stieg. Von dem anfänglichem Mittagessen, dass die Eltern der Schüler selbst zubereiteten, wurde auf ein externes Catering durch das Haus Jägerspfad gewechselt.

Aber nicht nur die Nachfrage, sondern auch die Anforderungen stiegen, sodass man sich vor drei Jahren dazu entschloss, den Antrag zu stellen, die KGS als Offene Ganztagsschule zu erweitern. Wichtig ist dem Förderverein bis heute das Wohl der mittlerweile fast 60 Kinder in zwei Betreuungsmodellen, sodass diese auch im Mittelpunkt des Jubelfests standen

Zauberer Tullino als Höhepunkt

Während das Fest seinen Lauf nahm und sich Klein und Groß in der Cafeteria stärken konnten, wartete am Schluss ein besonderer Höhepunkt. Der Zauberer Tullino brachte gemäß seines Mottos zum Lachen, Staunen und Träumen. „(Ver)-Zaubern ist mir wichtig, denn heutzutage leben wir in einer kognitiven Welt, ich entführe in Welt voll Fantasie und Emotion.“, erzählte Tullino, bevor er die Bühne betrat.

Eine halbe Stunde hatte er eingeplant und bezog sich dabei individuell auf das Röher Schulmotto „Gemeinsam sind wir stark“. Zum Lachen brachte er zweifelsohne, und an Illusionen mangelte es keineswegs, auch wenn große und spektakuläre Tricks weniger im Vordergrund standen. So verschwand der Affe von der Karte in den Zoo, Knoten wurden wie durch Geisterhand gelöst und Bälle vermehrten sich.

Aber die Kleinsten schauten nicht nur gebannt zu, sondern machten auch mit. So erklommen etwa Alexia und Kahn die Bühne und sorgten mit für eine verzaubernde Show, an die sich mehrere Zugaben des Publikums anschlossen.

(mah)