Schüleraustausch an Europaschule Langerwehe - Schüler besuchen Spanien

Europaschule Langerwehe : Schüler besuchen Gastfamilien in Barcelona

Im September 2018 haben die Schüler der Europaschule ihre spanischen Gäste in Langerwehe empfangen. Jetzt folgte der Gegenbesuch in Barcelona.

Für die etwa 20-köpfige Schülergruppe, die im September 2018 an der Europaschule zu Gast war, hatten die Langerweher wieder ein umfangreiches Besichtigungsprogramm zusammengestellt: gleich am ersten Tag nach der Ankunft fuhren die Spanier zusammen mit ihren deutschen Partnern nach Aachen, wo man bei einer Stadtrallye die alte Kaiserpfalz kennenlernte und auch den Dom besichtigte. Freitags nahm man gemeinsam Tanzunterricht und spielte zusammen Rugby. Das anschließende Wochenende gehörte ganz den Familien, die mit ihren Gästen selbst Ausflüge unternahmen.

Am Montag ging es wieder nach Aachen, diesmal jedoch besuchte man die Kletterhalle. Am Dienstag stand die große Stadt am Rhein auf dem Programm und nachdem man die erste Schulstunde noch im Unterricht mit den deutschen Partnern verbracht hatte, nahm man den Zug nach Köln, wo man an einer Stadtführung teilnahm und anschließend das Schokoladen-Museum besichtigte. Mittwochs war schon der Tag des Abschieds gekommen und man freute sich auf ein baldiges Wiedersehen. Dies erfolgte zuletzt im April, als die zwanzig deutschen Schülerinnen und Schüler für eine Woche nach Castelldefels bei Barcelona flogen.

 Die Langerweher Schüler wurden bei ihrer Ankunft schon sehnlich erwartet, und die herzliche Aufnahme in den Familien mit dem obligatorischen Austausch zahlreicher Gastgeschenke sorgte dafür, dass sich alle Schüler während der folgenden Tage wohl fühlten, zumal man sich auf spanischer Seite sehr um eine schnelle Integration der Neuankömmlinge bemühte. Aufgrund der nicht vorhandenen Spanisch- beziehungsweise Deutschkenntnisse der beteiligten Schüler und Schülerinnen sollte und musste die Kommunikation, wie in Deutschland zuvor auch, auf Englisch erfolgten. Dies wirkte sich auch deshalb positiv aus, weil keine Scheu darin bestand, die für beide Seiten fremde Sprache anzuwenden.

 In den folgenden Tagen unternahm man mehrere Ausflüge in die Region. Höhepunkte der Reise waren sicherlich die Besuche Barcelonas an drei verschiedenen Tagen (Besichtigung der Burg Montjuïcs, der Plaza España und der Aussichtsplattform Les Arenes, Besuche des Aquariums und der Sagrada Familia nebst einer Hafentour vom Pier Golondrina aus) und des Ortes Sitges, mit Stadtrundgang, katalanischem Frühstück und Freizeit am Strand. Am letzten Tag stand noch Kayakfahren und Bogenschießen auf dem Programm.

Wie zuvor schon in Deutschland war der Abschied wiederum schmerzlich, aber einige Schüler und Schülerinnen versprachen sich gegenseitig, sich in den Sommerferien erneut, diesmal jedoch privat, zu besuchen.

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