SC Berger Preuß spendet Einnahmen der Fußball-Stadtmeisterschaft

Spende : Ein nicht durchweg positiver Rückblick

Die Fußball-Feldstadtmeisterschaft ist Geschichte. Nun wurde abgerechnet, nicht nur aus finanzieller Sicht. Im Fokus des Treffens der beteiligten Clubs stand auch die rückblickende Aussprache. Doch ehe Gutes wie auch Schlechtes kritisch evaluiert wurde, hieß es Zahltag.

Die Gesamteinnahmen der 28. Eschweiler Fußballstadtmeisterschaft, die vom 30. Juli bis zum 5. August vom SC Berger Preuß ausgerichtet wurde, betrugen rund 2900 Euro. Zunächst einmal sollen davon die teilnehmenden Vereine profitieren, so erhielt jeder der zehn Clubs 240 Euro. Der verbleibende Betrag von über 500 Euro wurde sodann vom Sponsor, der Sparkasse Aachen, um zusätzliche 600 Euro aufgestockt, denn es sollten auch örtliche Einrichtungen aus der Großveranstaltung einen Nutzen ziehen. Nebst sonstiger Spenden kamen am Ende etwas mehr als 1400 Euro zusammen, die in die Hastenrather Kindergärten und die Grundschule fließen. 300 Euro, die als Preisgelder von den entsprechenden Teilnehmern nicht abgerufen wurden, kommen zudem der Familie Tietz und der Reha für ihre Tochter zugute.

Neben den monetären Angelegenheiten stand am Tag der Abrechnung zudem der Rückblick auf das Organisatorische im Mittelpunkt. Stefan Harter, 1. Vorsitzender des Berger Preuß, sprach dabei ein unglückliches Thema an. Rhenania Lohn hatte bei der Meisterschaft entgegen der Turnierordnung drei Testspieler auf den Platz geschickt und damit gedroht, bei Verweigerung nicht an den Start zu gehen. Das sorgte sowohl bei den Ausrichtern für Unmut, als auch bei dem Schirmherrn, Bürgermeister Rudi Bertram, sowie Sascha Schaffrath, Gebietsdirektor der Sparkasse Aachen. Bertram machte bewusst deutlich, sich nicht äußern zu wollen. Schaffrath, der bei der Abrechnung ebenfalls anwesend war, betonte trotzdem optimistisch, dass die Meisterschaft für Fairplay stehe. Er könne stellvertretend für den Sponsor sagen, sich bei dem mehrtägigen Turnier gut und wohl aufgehoben gefühlt zu haben.

Vertreter von Rhenania Lohn sprachen ihre Entschuldigung aus.

Aber auch Positives wurde berücksichtigt: So gab es keinen Einspruch, als Stefan Harter vom Ausrichter die Durchführung der Meisterschaft insgesamt als gelungen bewertete, vor allem im Hinblick auf das junge Alter der fusionierten

Vereine des SC Berger Preuß. Abschließend wurde die Hallenmeisterschaft angesprochen und der Ablaufplan zur Diskussion gestellt. Ob dieses Turnier mehrtätig oder doch konzentriert stattfinden wird, sollen die Vereine nun mit ihren Sportlern absprechen, das Meinungsklima dient dann als Orientierung für den Ausrichter.

(mah)
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