„Runder Tisch Demenz” in Eschweiler: Hilfsangebote besser vernetzen

„Runder Tisch Demenz” in Eschweiler: Hilfsangebote besser vernetzen

Eschweiler.

Demenz: Nicht nur für Betroffene ist die Diagnose niederschmetternd. Doch Angehörige und Freunde neigen oft zur Aussage: Das schaffen wir schon. Nach wenigen Monaten stellt sich im besten Fall Ernüchterung ein, meistens aber vollkommene Überforderung. Dabei gibt es viele Stellen, die Betroffenen helfen.

Wie können in Eschweiler die Beratungs- und Hilfeangebote bekannt gemacht werden, wie können die Beratungs- und Hilfsangebote vernetzt werden? Betreuenden Angehörigen soll es erleichtert werden, aus der Isolation herauszutreten. Viele Fragen wurden im ersten Treffen angesprochen und sollen in weiteren Besprechungen vertieft werden. Der „Runde Tisch Demenz” dient dabei dem Austausch untereinander, der Vernetzung der Angebote sowie der Planung und Organisation von Veranstaltungen.

Einigkeit bestand darin, dass an den weiteren Besprechungen alle sozialen Institutionen, Behörden, Verbände und private Personen, die sich für Demenzkranke einsetzen und mit Demenzkranken arbeiten, teilnehmen sollen.

Nur durch diese Zusammenarbeit kann ein Netzwerk entstehen, das Menschen unterstützt, die von Demenz betroffen sind (sowohl Erkrankte als auch Angehörige von Demenzkranken).

Eine Werbung im Rahmen dieses „Netzwerkes” aus rein kommerziellem Interesse oder als Werbung nur für die eigenen Angebote soll ausgeschlossen sein. Das nächste Treffen ist für Dienstag, 11. August, um 17 Uhr im Rathaus der Stadt Eschweiler vorgesehen.

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