Paul di Resta im Cockpit des Mäurer & Wirtz-Boliden

DTM wieder mit Team aus der Region : Mäurer und Wirtz mit dem Baldessarini Aston Martin Vantage am Start

Die DTM startete am vergangenen Wochenende am Hockenheimring in die 33. Saison. Beim Start in eine neue Ära der DTM, die mit rund 610 PS und Zwei-Liter-Turbo-Motoren die schnellste aller Zeiten ist, sorgte beim Rennen am Samstag eine zunächst regennasse, später abtrocknende Rennstrecke für schwierige Bedingungen.

Wittmann, 2014 und 2016 Titelträger der DTM, setzte sich am Start an die Spitze, die er durchgängig bis ins Ziel verteidigte, obwohl er gegen Rennmitte unter starken Druck von Audi-Pilot René Rast geriet. Rang zwei ging dennoch nicht an Rast – Champion von 2017 –, sondern an dessen Audi- Markenkollegen Mike Rockenfeller, der Rang zwei nach einem technischen Problem Rasts übernahm.

Aston Martin erreichte beim bemerkenswerten DTM-Debüt mit Daniel Juncadella Rang neun. Nach einem starken Zeittraining war Aston Martin-Pilot Paul Di Resta vom dritten Startplatz ins Rennen gegangen und konnte sich lange in der Spitzengruppe halten. Aufholjagd von Rene Rast und erste Führungskilometer für Aston Martin René Rast hat im Sonntagsrennen der DTM auf dem Hockenheimring mit seinem Audi RS5 DTM eine Aufholjagd der Superlative abgeliefert.

Der DTM-Champion von 2017 war lediglich vom 16. Startplatz aus ins Rennen gegangen, nutzte eine Safety-Car-Phase für einen Extra-Stopp und deklassierte mit dem zusätzlichen Satz frischer Reifen die Konkurrenz. Stets eine bis eineinhalb Sekunden schneller als seine Gegner, überholte er einen Konkurrenten nach dem anderen.

Steffen Seifarth M&W und Dr. Florian Kamelger R-Motorsport. Foto: Roger Frauenrath

Auch Aston Martin schrieb die Geschichte des guten Einstandes vom Samstag fort: Paul Di Resta (GBR) stoppte unmittelbar vor dem Einsatz des Safety-Cars und profitierte damit von seiner idealen Position auf der Strecke. Ab Runde 24 sammelte der Schotte die ersten Führungskilometer für den Aston Martin Vantage DTM. Auch Di Resta entschied sich für eine Zwei-Stopp-Strategie und fuhr so auf Rang sieben. Mäurer & Wirtz mit „Baldessarini“ auf dem Aston Martin DTM von Paul Di Resta.

Das Stolberger Unternehmen Mäurer & Wirtz kehrt mit Aston Martin in die DTM zurück. Bereits in den 90er Jahren war das Traditionsunternehmen mit der Marke Tabac Original in der DTM vertreten. Mit R-Motorsport und Aston Martin St.Gallen. hat das Familienunternehmen einen starken Partner gefunden. Steffen Seifarth, Geschäftsführer von Mäurer & Wirtz: „Wir freuen uns sehr, R-Motorsport bei ihrem Eintritt in die DTM mit dem Aston Martin Vantage DTM-Fahrzeug von Paul Di Resta als Partner begleiten zu dürfen.

Baldessarini Fragrances steht für Herrendüfte, die kraftvolle Maskulinität mit stilvoller Eleganz in Einklang bringen. Daher passt die Duftmarke genauso wie ihr Claim ‚separates the men from boys‘ perfekt zur renommierten Rennserie DTM.“ Mäurer & Wirtz als Lizenznehmer von Baldessarini Fragrances ist in über 100 Märkten aktiv und zählt mit ca. 200 Mio € Umsatz zu den Top-Drei der Dufthersteller in Deutschland. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 300 Mitarbeiter.

(rfr/squ)
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