Eschweiler: Orkantief „Andrea” verhält sich eher zurückhaltend

Eschweiler: Orkantief „Andrea” verhält sich eher zurückhaltend

Das Orkantief „Andrea” hat in Eschweiler weniger Schaden angerichtet als erwartet. Die Nacht von Mittwoch auf Donnerstag verlief ruhig für die Eschweiler Feuerwehr. Zu den ersten wetterbedingten Einsätzen musste sie erst am Morgen ausrücken.

Zwischen 9 und 10 Uhr wurde die Feuerwehr zu vier Sturmeinsätzen gerufen. In drei Fällen waren Bäume auf Straßen gekippt. In dem anderen Fall drohte die Blechabdeckung eines Daches auf die Fahrbahn zu stürzen. Die Feuerwehr entfernte daraufhin die Abdeckung mit Hilfe der Drehleiter.

Um 10.50 Uhr musste die Feuerwehr eine größere Dieselspur, die sich in einer Breite von 1,5 Metern vom Hauptbahnhof bis zur Aachener Straße zog, beseitigen. Der Verursacher konnte nicht festgestellt werden.

Gegen 11 Uhr hatte die Wehr mit einem verstopften Wehr am Kronendriesch zu tun. Äste hatten den Einfluss verstopft, so dass der Omerbach über die Ufer trat und das Wasser den Kronendriesch runter in Richtung Quellstraße lief. Die Feuerwehr reinigte das Wehr und zog den Wasserverband Eifel-Rur (WVER) hinzu, der wegen des Gefahr einer erneuten Verstopfung Mitarbeiter vor Ort lassen wollte.

Zu zwei Wassereinsätzen rückte die Feuerwehr um 11.30 Uhr aus. Auf der Rue de Wattrelos hatte ein verstopfter Kanaleingang dafür gesorgt, dass das die Fahrbahn von dem Wasser überspült wurde. Nachdem die Feuerwehr den Eingang gereinigt hatte, konnte das Wasser wieder abfließen. An der Heibachstraße stand der Keller eines Hauses 20 Zentimeter unter Wasser. Mit Hilfe einer Tauchpumpe legten die Feuerwehrleute den Keller wieder trocken.

Glück gehabt

Insgesamt waren 30 Einsatzkräfte der Hauptwache und des Löschzuges Stadtmitte im Einsatz. „Wir haben wirklich Glück gehabt”, lautete das Fazit von Wehrleiter Axel Johnen. Nach den Prognosen sei es verwunderlich gewesen, dass in der Nacht noch nichts passiert sei. Auch der „versprochene” Dauerregen sei bei Weitem nicht so heftig ausgefallen wie erwartet. Letztlich hätten sich die Einsätze zwischen 9 und 12 Uhr abgespielt.

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