Eschweiler: Oberröthgener nehmen die neue Verkehrssituation ins Visier

Eschweiler: Oberröthgener nehmen die neue Verkehrssituation ins Visier

Den Oberröthgenern stinkt´s gewaltig. Nachdem die Röthgener Straße zur Baustelle geworden ist, bereiten ihnen Verkehrsstaus vor der Haustür und Umwege, die sie selbst in Kauf nehmen müssen, Ärger. Beim „Dorfklatsch” am Dienstagabend machten sie ihrem Unmut Luft und diskutierten mögliche Lösungen.

Im Brennpunkt am Dienstag stand die neue Verkehrssituation, die durch den Ausbau der Röthgener Straße entstanden ist. Diese ist nur noch einspurig, und zwar vom Stich her, befahrbar. „Uns hatte die Stadt gesagt, dass der Ausbau in drei Bauabschnitten stattfinden soll”, sagt Walter Rauchenberger. Die Autos, die vorher aus der Odilienstraße kommend rechts in Richtung Stolberg abgebogen seien, führen jetzt geradeaus in die Burgstraße hinein.

Das Ergebnis: Staus. Walter Rauchenberger: „Der Verkehr staut sich mehrmals am Tag bis weit in die Wilhelmstraße hinein. Autofahrer haben es schon erlebt, dass die Schranke dreimal geschlossen wurde, bevor sie endlich in den Jägerspfad abbiegen konnten.”

Durch die Staus an der Wilhelmstraße haben die Anwohner in unmittelbarer Umgebung nach eigenem Bekunden nicht nur Lärm und Gestank vor der Haustür, sondern zudem erhebliche Schwierigkeiten bei der An- und Abfahrt.

Am Dienstag gab es aber nicht nur Kritik. Froh sind die Anwohner, dass nun endlich der „Parkplatz” in der Kurve an der Wilhelmstraße befestigt und in einen ordentlichen Zustand gebracht werden soll. Zum zweiten freuen sie sich darüber, dass die beiden „Schandflecke” vor der Kurve, die Häuser 80 und 80a, verschwinden.

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