Eschweiler: Nur die Kantine in der Mitte bleibt Wunsch

Eschweiler: Nur die Kantine in der Mitte bleibt Wunsch

Im Rahmen des Infoabends des CDU-Ortsverbandes Dürwiß stellte Eschweilers Erster und Technischer Beigeordneter Wilfried Schulze den Christdemokraten den Industrie- und Gewerbepark (IGP) vor.

Er forderte mit Blick auf den gedeihenden Industrie- und Gewerbepark im Osten von Dürwiß, dass Eschweiler bei der Erschließung möglicher weiterer Gewerbegebiete nicht schlafen dürfe. „Eine Stadt mit Anbindungen wie Eschweiler braucht neue Standorte, gerade an den Kernlagen entlang der Autobahn.”

Der Erfolg des IGP zeige, wie wichtig gut konzipierte Gewerbeflächen für die Ansiedlung von Firmen seien.

Der IGP ist insgesamt 130 Hektar groß. Als Modell-Projekt mit großzügig angelegten Grünflächen geplant, sind rund 40 Prozent des Gebietes durch Wald-, Wasser- und Wiesenflächen gekennzeichnet. Allerdings hat sich eine ursprüngliche Idee nicht realisiert: Im Zentrum des in einem Halbkreis angelegten Parks sollten Gastronomie- und Katinengebäude für die Angestellten der Firmen entstehen. „Diese Mitte wird so nicht kommen.”

Kritik der Bürger, dass Autos und Lkws stets im Halbkreis durch das Gewerbegebiet zwischen Dürwiß und Weisweiler fahren müssen, der zudem durch drei Kreisverkehre führt, während eigentlich ein (bisher abgesperrter) Abschnitt direkt geradeaus durch den IGP führt, begegnete der Technische Beigeordnete offen: „Diese Durchgangsstraße ist wichtig, muss aber noch entwickelt werden.”

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