Neues Oktoberfest in Eschweiler

Eschweiler Wiesn : Eschweiler soll wieder sein Oktoberfest bekokmmen

Das Oktoberfest in der ehemaligen Diskothek Klejbor’s hat gezeigt, dass es durchaus viele in der Indestadt gibt, die ein bayrisches Volksfest feiern wollen. In diesem Jahr soll ein neuer Anlauf auf dem Drieschplatz gelingen. Über 1000 Karten sind schon verkauft.

Dass die Eschweiler auch außerhalb der Karnevalssession feierwütig sind, ist keine Neuheit. Und so finden sich jedes Jahr wieder zahlreiche Oktoberfest-Adaptionen in der Indestadt, auf denen zu bayerischer Musik und mit einer Maß Weißbier in der Hand gefeiert wird. Eine ganz neue Dimension soll nun die Eschweiler Wiesn einläuten: Am 27. und 28. September wird auf dem Drieschplatz mit bekannten Stimmungsängern und -bands gesungen und getanzt, freuten sich die Veranstalter Michael Hilgers und Dako Gnjako auf der Pressekonferenz zu dem neuen Partyhighlight auf „einer idealen Location, um das Wiesnfeeling nach Eschweiler zu bringen“, so Hilgers. Angekündigt wurden bereits bekannte und gefeierte Partyacts, wie Oli P., Almklausi, Anna Maria Zimmermann und Miljö. (siehe Info-Box). Zudem sorgen die Ardotaler Musikanten an beiden Tagen für bayerisches Flair. Ein besonderes Highlight halten sich die erfahrenen Veranstalter aber noch auf, am Anfang Juli soll der große Überraschungsact für den Samstag bekanntgegeben werden.

Doch auch ohne diesen soll das Line-Up viele Gäste überzeugen: Mit 1500 Besuchern pro Tag wird gerechnet. Der Samstag ist dabei mit 1100 bestellten Tickets bereits fast ausverkauft, für den Freitag sind noch einige Karten zu haben.

Gnjako und Hilgers wollen es jedoch nicht nur bei dem Konzertbereich belassen. Rundherum werden in Kooperation mit dem City Management noch Aussteller und Hüttenbetreiber gesucht, die für das optimale Wiesnfeeling sorgen sollen. Zusammen mit der KG Onjekauchde Röhe, sowie den Sponsoren Haus Lersch und Mercedes Zittel, soll die Indestadt nicht zu kurz kommen. „Eschweiler steht immerhin auch für Karneval. Und wir sind absolut positiv überrascht von der starken Resonanz“, bekräftigte Hilgers und Gnjako. Der Erfolg des Oktoberfestes in der früheren Diskothek Klejbor‘s habe bereits bewiesen, dass diese Art von Veranstaltung hier ankommt. Das überzeugte auch Bürgermeister Rudi Bertram, der die Schirmherrschaft übernimmt: „Neben dem Karneval können wir so ein Fest ganz anderer Art bieten. Das wird eine echte Veranstaltung für Stadt und Region!“

Um der Indestadt etwas zurückzugeben, haben sich die Veranstalter noch etwas Besonderes ausgedacht: Die Einnahmen des Brezelverkaufs werden an das Kinder- und Jugendheim St. Josef gespendet – damit nicht nur die Besucher auf der großen Party etwas zu feiern haben. (cheb)

(cheb)
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