Eschweiler: Neues Förderzentrum des Jobcenters macht fit für den Arbeitsmarkt

Eschweiler : Neues Förderzentrum des Jobcenters macht fit für den Arbeitsmarkt

Mit den fünf seit Anfang April installierten Förderzentren in der Städteregion Aachen wird das Angebots-Portfolio des Jobcenters für die Kunden gebündelt und übersichtlicher ausgestaltet.

Die Förderketten, die früher in einzelnen Projekten/Maßnahmen absolviert wurden, können jetzt unter einem Dach zur Verfügung gestellt werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Menschen dem Arbeitsmarkt nah oder fern sind.

Für Eschweiler und Stolberg werden in Eschweiler zwei dieser Förderzentren angeboten. Das Entwicklungscenter am Standort des Bildungsträgers gemeinnützige Low-tec Arbeitsmarktförderungsgesellschaft mbH in der Südstraße 29-31 in Eschweiler wird in Kooperation mit der WABE und dem TÜV Nord durchgeführt und das Haus der Chancen in der Peter-Paul-Straße 1 in Eschweiler, durchgeführt vom Verein für allgemeine und berufliche Weiterbildung (VABW). Jeweils etwa 140, insgesamt also 280 Kunden können je Halbjahr zielgerichtet und individuell gefördert werden.

Im Entwicklungscenter werden die Arbeitsbereiche Hotel- und Gaststättengewerbe, Lager/Logistik, Wach- und Sicherheitsdienste, Metall, Gesundheit/Pflege und Garten- und Landschaftsbau, im Haus der Chancen die Arbeitsbereiche Holz, Hotel- und Gaststättengewerbe, Farbe/Raumgestaltung und Garten- und Landschaftsbau angeboten.

Zertifizierungen erwerben

Neben den Kenntnisvermittlungen in den verschiedenen Bereichen, können Zertifizierungen erworben werden, die für die Aufnahme einer Beschäftigung dienlich sind. Die Integrationsfachkräfte des Jobcenters sind regelmäßig vor Ort und arbeiten eng mit den Trägern und den Kunden zusammen. Der Geschäftsführer des Jobcenters Stefan Graaf erläutert, dass „mit den von uns entwickelten Förderzentren nunmehr ganzheitliche Angebote unter einem Dach für unsere Kunden zur Verfügung stehen. Mit den kurzen Wegen und der intensiven Zusammenarbeit von Kunden, Träger und Jobcenter versprechen wir uns gute Integrationserfolge. So helfen wir den Kunden und den Arbeitgebern bestmöglich.“

Das Entwicklungscenter bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten in einzelnen Gewerken zu vertiefen, aber auch in Projekten wie Pop-up-Shops einzubringen und so an ihren Kompetenzen zu arbeiten, um möglichst zielgerichtet und schnell in den Arbeitsmarkt einzumünden. (Corinna Bornscheuer-Heschel — Standortleitung Low-tec für die Städteregion Aachen).

Der Geschäftsführer des VabW, Frank Numan, freut sich darüber, dass das Jobcenter das Angebot in einer Art gestaltet hat, die es ermöglicht die Netzwerke und Erfahrungen des Vereins optimal für die Kunden nutzbar zu machen.

Die kommunalen Mitglieder des Vereins haben die Beauftragung sehr begrüßt. Die zuständige Gruppenleiterin des VabW, Simone Steudel, betont, dass die Mitarbeiter die enge Zusammenarbeit zwischen ihnen, den Fallmanagern des Jobcenters und den Teilnehmenden vor Ort als einen hoch kreativen Prozess gestalten, der den Kunden schnellere und passgenauere Integrationschancen bietet, als dies in den bisherigen Einzelangeboten der Fall sein konnte.

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