Eschweiler/München: Nach der Tortur geht es auf Erkundungstour

Eschweiler/München: Nach der Tortur geht es auf Erkundungstour

Die jährliche Marathon-Gruppenreise führte einige Langläufer von Germania Dürwiß an die Isar. Nach den schönen Auslandsreisen der vergangenen Jahre nach Stockholm und Barcelona blieben sie in diesem Jahr im Lande und flogen zum Jubiläums-Marathon in die bayrische Landeshauptstadt München.

Etwa 8000 Starter

Mit 8000 weiteren Startern gingen Philine Bündgens, Hilde Lürken, Maria Hader, Marlene Creutz, Mathilde Uhr, Christiane Roob, Marga Güldenberg und Friedrich Klinkenberg an den Start. Marion und Burkhard Bündgens (Halbmarathon) sowie Karl Schroeder und Helmut Pesch (10 km) hatten sich für die Rahmenwettbewerbe angemeldet, die zusammen noch mehr Teilnehmer aufwiesen und ihren Zieleinlauf ebenfalls im riesigen Olympia-Stadion erleben konnten.

Die Laufstrecke, die auch über die Leopoldstraße durch das Siegestor führte, den lebhaften Marienplatz passierte sowie sieben Kilometer durch den Englischen Garten geleitet wurde, gefiel allen sehr gut.

Dabei hatte das Wetter ein Herz für die Läufer und ließ keine Wünsche offen. Die Ergebnisse standen bei diesem Erlebnis-Marathon an zweiter Stelle, trotzdem konnten sich einige Teilnehmer der Germania über persönliche Bestzeiten freuen, wie Friedrich Klinkenberg, der als Altersklassen-Vierter nach 3:26 Stunden ins Ziel liefMarlene Creutz schaffte es als schnellste Germanin in sehr guten 4:20 Stunden. Die Debütantinnen Philine Bündgens (4:26) und Mathilde Uhr (4:36) waren glücklich über ihr erstes und bestimmt nicht letztes Marathon-Erlebnis.

Neben den sportlichen Aktivitäten kam auch das Gesellige für die Gruppe, die teils mit ihren Partnern angereist waren, nicht zu kurz. Ein Gang über den Viktualienmarkt, das Bestaunen des Glockenspiels am neuen Rathaus und der Besuch des Bürgersaals rundeten den Münchenbesuch ebenso ab wie ein kurzer Stopp im Biergarten am Chinaturm im Englischen Garten, wo bei Blasmusik schon etwas Oktoberfest-Stimmung aufkam. Mit einigen Lauffreunden aus Hambach, Mützenich und Jülich wurde dann nach dem Marathon im Traditionshaus „Franziskaner” noch eine gelungener Abschluss gefeiert.

Zuhause angekommen machen sich die Germanen nun wieder Gedanken, wohin es im Jahr 2011 geht, um wieder Sport und Spaß miteinander zu verbinden.