Eschweiler: Musikgesellschaft mit neuen Plänen

Eschweiler: Musikgesellschaft mit neuen Plänen

Nach Maastricht (2007) und Bonn (2008) war jetzt die Ruhrmetropole Essen das Ziel eines Jahresausfluges der Städtischen Musikgesellschaft Eschweiler.

50 Mitglieder des Chores und des Orchesters starteten zu einer Exkursion, welche die kulturelle und landschaftliche Vielfalt Essens und seiner Umgebung erfahrbar machte. Die Chorvorsitzende Cornelia Schwarz-Miseré hatte die Tagesreise in die europäische „Kulturhauptstadt 2010” organisiert.

Die Besichtigung des Ruhrmuseums „Zeche Zollverein” ermöglichte den Gästen aus Eschweiler einen umfassenden Einblick in den einstmals rußgeschwärzten, von jeher multikulturell ausgerichteten und heute mit schmucken Siedlungen, Industriedenkmälern und viel Grünflächen versehenen „Pott”. Nach den vielen Eindrücken bot eine Schiffahrt auf dem Rhein-Herne-Kanal vorbei am Gasometer Oberhausen ebenso eine schöne Erholung wie das gemeinsame Essen am Baldeneysee. Letzter Besichtungspunkt der Exkursion: die Villa Hügel, einst Familiensitz der „Stahlbarone” aus dem Hause Krupp und heute ein von der Krupp-Stiftung unterhaltenes Denkmal bewegter Geschichte.

Das von Chor- und Orchesterleiter Horst Berrez angestimmte gemeinsame Singen im Bus signalisierte bei der Rückfahrt, dass nach dem Ausflug wieder der „Ernst des Lebens” bei der Musikgesellschaft Einzug hält. Nach dem monumentalen Weihnachtskonzert 2009 mit Mendelssohns Oratorium „Paulus” werden diesmal vom rein äußeren Rahmen „kleinere Brötchen” gebacken. Herauskommen wird aber ein reizvolles Potpourri anspruchsvoller Weihnachtsmusiken. Hierzu zählen Teile aus „Der Stern von Bethlehem” von Josef Gabriel Rheinberger, adventliche Chöre von Händel und Bach sowie a-capella-Gesänge des Chores von Palestrina. Auch moderne Weihnachtsmusik etwa von Kodaly und John Rutter werden im Dezember in der St. Peter und Paul-Kirche zu hören sein.

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