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MSC Grenzland weiht neue Motocross-Rennstrecke am Tagebau Inden ein

Neues Renngelände des MSC Grenzland : Crosser durchpflügen den Tagebaurand

Der Motorsport ist zurück in Neu-Lohn. Der MSC Grenzland freut sich über ein neues Trainings- und Renngelände am Tagebaurand. Große Unterstützung erhielt der Club dabei von RWE.

Sehenswerten Motorsport gab es am Sonntag auf dem neu angelegten Renngelände des MSC Grenzland in Neu-Lohn zu erleben. In den Klassen 50ccm, 65ccm, 85ccm, MX2, für Damen, Senioren und Veteranen wurden Trainings- und Rennläufe angeboten. Der rührige Club ist Ortsverein des ADAC Nordrhein und richtet Veranstaltungen zum MX-Cup aus, welcher auch eine Quad-Klasse beinhaltet.

Für die Erstellung der neuen Strecke und den Umzug innerhalb des Tagebaus Inden hat der Verein in den letzten zwei Jahren unzählige Arbeitsstunden geleistet. Herausgekommen ist eine neue Sandbodenstrecke, die den attraktiven Motorsport für die Zuschauer von allen Seiten einsehbar nahe bringt. Ein Container-Komplex für die Verpflegung von Fahrern und Gästen, eine gemütliche und mit Großzelt überdachte Terrasse für Zuschauer, ein kleines, technisch modernes Wettkampfbüro sind nur einige der logistischen Eckpfeiler. Die ersten Nutzer waren am vergangenen Sonntag jedenfalls voll des Lobes.

Am kommenden Sonntag, dem 7. Juli, soll die aus Kapazitätsgründen gesplittete Veranstaltung des MSC Grenzland mit Rennen in den oberen Leistungsklassen und für Quads komplettiert werden – und der Club erwartet dazu auch „hohen Besuch“ von RWE.

Auf der Strecke boten sich beide „enge“ Rennen, Steven Hartwig # 77 und Calvin Te Vaarwerk # 575. Am Ende siegte: Calvin Te Vaarwerk. Foto: Peter Schöner

Ehrenvorsitzender Ralf Wilke: „Der Umzug von der alten Strecke hierher hat viel Mühe, Zeit und auch Geld gekostet, was aber aufgrund des veränderten Nutzungsplanes nicht anders möglich war. Heute können wir sagen, dass die Infrastruktur der neuen Strecke – weil wir sie optimal geplant vorbereiten konnten - deutlich besser ist für die Aktiven und den Sport allgemein.“

1. Vorsitzender Wilfried Marcelli: „Wir sind auf unserer neuen Strecke natürlich mit einer sehr positiven Erwartungshaltung angetreten. Leider sind wegen der extremen Hitze die Meldeergebnisse hinter diesen Erwartungen zurück geblieben. Die Resonanz bei den angereisten Fahrern ist aber hervorragend. Sie sind von der anspruchsvollen Strecke begeistert, nicht zuletzt durch die von RWE stark unterstützte und technisch hochwertige Bewässerungsanlage, die die Staubbelastung enorm reduziert.“

Geschäftsführer Thomas Jordans: „Die alte Strecke hatte natürlich wegen der verschiedenen Auf- und Abfahrten und der Länge von 1700m ihren Reiz und wurde deshalb von vielen gelobt. Die neue Strecke hat mit etwa 1300m ihren Reiz in den vielen neuen Elementen, die wir auf anderen Veranstaltungen kennengelernt haben und hier verwirklichen konnten. Damit steht die neue Strecke der alten in nichts nach und wir können uns für Solos, Quads, Enduros und Kinderfahrten sehr breit aufgestellt präsentieren.“

(pes)