Eschweiler/Stolberg: „Mit Zivilcourage für Werte eintreten”

Eschweiler/Stolberg: „Mit Zivilcourage für Werte eintreten”

Vor knapp drei Monaten starteten sie mit Beginn ihrer Bundeswehr-Grundausbildung in einen vollkommen neuen Lebensabschnitt.

Am Freitag bekannten sich nun die 170 Rekruten der Rekrutenkompanie 6 der Technischen Schule Landsysteme/Fachschule des Heeres für Technik (TSL/FSHT) beim Feierlichen Gelöbnis in der Donnerberg-Kaserne dazu, „der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen sowie das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen.”

In seiner Ansprache betonte der stellvertretende Schulkommandeur Oberst Günter Selbert die Bedeutung der Rekruten für die Bundeswehr: „Durch Sie und ihre Angehörigen hat die Armee Zugang zu allen Berufen und Schichten der Bevölkerung und bleibt so im Blickfeld des gesamten deutschen Volkes. Gerade die kritische Aufmerksamkeit, mit der nicht zuletzt die Angehörigen der im Ausland eingesetzten Soldaten diese Einsätze begleiten, ist ein Garant, dass unser Parlament seine Streitkräfte mit Verantwortungsbewusstsein einsetzt”, so der Offizier.

Das Eintreten für gemeinsame Werte und Ziele sei jedoch häufig mit Rücksichtsnahme, Verzicht, Entbehrungen, Belastungen und auch Gefahren verbunden. Dies zeige in extremer Weise der Fall des in München erschlagenen 50-Jährigen, der sein Eintreten für Schwächere mit dem Leben bezahlen musste.

„Bei aller Erschütterung darf uns dieses Beispiel nicht entmutigen, mit Zivilcourage für unsere Werte einzutreten.

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