Eschweiler: Luftiger Blick von der Kranspitze auf Eschweilers Großbaustelle

Eschweiler: Luftiger Blick von der Kranspitze auf Eschweilers Großbaustelle

50 Meter hoch über dem Erdboden, am 75 Meter langen Ausleger des 46-Tonnen-Krans, hängt die Gondel, von der aus das Bild geschossen wurde: Ein Blick auf Eschweilers höchste und außergewöhnlichste Baustelle.

Das Dach des ehemals achten Obergeschoss des Bettentrakts ist bereits weitgehend verschwunden — mit Spezialsägen werden nun die Außenmauern des St.-Antonius-Hospitals Stück für Stück abgetrennt; die tonnenschwere Abschnitte werden dann per Kran abgeseilt.

Am 22. Juli erwarten die Männer vom Bau um Hospital-Architekt Peter Hering eine riesige Ladung Stahl: Damit wird das abgekappte Obergeschoss sukzessive wieder aufgebaut. In den dann modernen Räumen wird die onkologische Ambulanz des Hospitals einziehen, ehe hoch über der Mitte des Gebäudes eine Hubschrauber-Plattform mit direkter Lift-Anbindung an OPs, Traumazentrum und Intensivstation errichtet wird.

Schon jetzt darf der Rettungshubschrauber die alte Landefläche nicht mehr nutzen: des Krans wegen. Stattdessen wird nun der Landepunkt an der Rettungs- und Feuerwache genutzt. Gemeinsam mit Polier Markus Hüllenkremer machte sich unser Redakteur Rudolf Müller am Freitag aus einmaliger, luftiger Perspektive ein Bild von den Arbeiten — feinfühlig hoch durch die Lüfte kutschiert von Kranfahrer Peter Caspers.

Mehr von Aachener Nachrichten